Du kannst deine Bestellung nur in das Land liefern lassen, auf dessen Website du deine Bestellung aufgegeben hast. Sämtliche Waren werden direkt aus unseren Lagern in Altenmarkt, Österreich oder Überherrn, Deutschland versendet. Die Lieferzeit für Skisets verlängert sich um 24 Stunden aufgrund des Montageprozesses. Bitte beachte, dass für das Gravieren eines Volant-Skis mit einer Verlängerung der Lieferzeit um 3 Tage zu rechnen ist. Momentan liefern wir nur zu personenbezogenen Adressen.
Versandinformation
Standard
Voraussichtliche Lieferzeit1 – 3 Werktage
VersandkostenGratis
PaketdienstDPD, UPS
Retoureninformation
RetourenkostenGratis
Paketdienst RetourenPost, DPD
Falls du mit deinem Kauf auf www.atomic.com nicht zufrieden bist, kannst du das Produkt innerhalb von 30 Tagen ab dem Lieferdatum an uns zurücksenden. Vom Umtausch ausgenommen sind Produkte, die auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind, wie personalisierte Produkte und Alpin und Langlauf Skis mit montierter Bindung.
* Abweichende Versand - und Retourenkosten für Amer Sports pro Club Mitglieder
Interview mit Alexa Brabec über Weltcup-Erfolg und Nordische Kombination
Interview mit Alexa Brabec über Weltcup-Erfolg und Nordische Kombination
Alexa Brabec gehört zu einer neuen Generation, die die Zukunft der Nordischen Kombination prägt. Sie vereint Skispringen und Langlauf auf höchstem Niveau - ihre Persönlichkeit zeigt sich nicht ausschließlich in ihrem Auftreten als Athletin am Wettkampftag.
Diese Saison hast du deinen ersten Weltcupsieg gefeiert und bist Gesamtzweite geworden. Was hat sich mental oder physisch für dich verändert?
Seit meinem Umzug nach Norwegen vor drei Jahren fühlt es sich so an, als hätte ich diesen Sport noch einmal ganz neu erlernt. Es waren drei Jahre, in denen ich versucht habe, alles aufzusaugen und mein Skispringen sowie die Grundlagen weiter aufzubauen.
Es war eher ein langsamer Lernprozess, bei dem ich neue Ansätze Schritt für Schritt umgesetzt habe. Gleichzeitig ging es aber stetig nach oben. Dieses Jahr wirkt deshalb weniger wie ein plötzlicher Durchbruch, sondern vielmehr wie der nächste logische Schritt – das Ergebnis der kontinuierlichen Entwicklung der letzten Jahre.
Was ist etwas an dir, das die Menschen nicht erwarten würden, wenn sie dich nur im Weltcup sehen?
Ich glaube, die meisten Menschen, die mich nur im Weltcup erleben, würden nicht erwarten, dass ich mit alpinem Skifahren aufgewachsen bin und bis etwa zu meinem zwölften Lebensjahr davon geträumt habe, in der Disziplin “Moguls” bei den Olympischen Spielen zu fahren.
Abseits von Schanze und Loipe widmest du dich etwas ganz anderem: Du machst deine Ski zu einer Leinwand. Wie bist du dazu gekommen, sie selbst zu bemalen?
Wenn ich zurückblicke, haben mich zwei Bereiche in meinem Leben immer konstant begleitet: Am Wochenende Skifahren mit Familie oder Freunden und Kunstprojekte, die sich auf meinem Schreibtisch ausgebreitet haben.
Eines Tages begann sich beim Skifahren die oberste Schicht meiner Skizu lösen. Ich musste diese Schicht komplett abreißen, wodurch auch die gesamte Grafik verschwand. Zu der Zeit wollte ich eigentlich ein Paar Bentchetler-Ski, weil mir deren Design und Kunst so gut gefielen. Da dachte ich mir: Perfekt, jetzt habe ich quasi eine leere Leinwand – ich bemale sie einfach selbst.
Nach dem ersten Paar hatte ich so viele weitere Ideen, was ich noch gestalten könnte, und mir gefiel der Gedanke sehr, Skifahren mit etwas zu verbinden, das ich wirklich liebe.
Du studierst parallel zu deiner sportlichen Karriere. Wie schaffst du den Spagat zwischen Studium und den Verpflichtungen von Reisen und Wettkämpfen?
Ich studiere derzeit Bauingenieurwesen, vor allem wegen der Flexibilität durch Online-Kurse. Ich studiere in Teilzeit und habe festgestellt, dass zwei bis drei Kurse pro Semester meist gut mit dem Leistungssport vereinbar sind.
Im Frühling, Sommer und Herbst, wenn ich hauptsächlich trainiere, genieße ich es sogar, zwischen den Trainingseinheiten Lernstoff zu haben - es gibt mir etwas, worauf ich auch für die Zukunft hinarbeiten kann.
Während der Wettkampfsaison kann es allerdings ziemlich überwältigend werden. Dann ist es meistens ein Jonglieren, bei dem ich von Montag bis Donnerstag möglichst viel für die Uni erledige, damit ich mich an den Wettkampf-Wochenenden voll auf den Sport konzentrieren kann. Meistens funktioniert diese Balance gut, aber manchmal rutscht auch etwas durch.
Mit Blick auf die nächsten Olympischen Spiele: Was wünschst du dir, dass Entscheidungsträger wirklich sehen, wenn sie auf euren Sport schauen?
Ich würde mir am meisten wünschen, dass die Entscheidungsträger:innen sehen, wie hart wir alle daran arbeiten, nicht nur das sportliche Niveau zu steigern, sondern auch mehr Aufmerksamkeit und Zuschauer für unseren Sport zu gewinnen.
Außerdem ist die Nordische Kombination ein sehr einzigartiger und anspruchsvoller Sport, weil sie zwei Disziplinen mit völlig unterschiedlichen Anforderungen vereint. Ich hoffe, dass genau das als etwas Besonderes erkannt wird - als etwas, das diesen Sport so faszinierend und herausfordernd macht und ihn für beide Geschlechter olympisch wertvoll und würdig macht.