STANDING OVATIONS FÜR PETER FILL REDSTER-TEAM ERNEUT SEHR STARK

ALPINE FEB 03, 2020

STANDING OVATIONS FÜR PETER FILL REDSTER-TEAM ERNEUT SEHR STARK

ALPINE FEB 03, 2020

Alpine

FEB 03, 2020

Für die Redster-Speedladies hat sich ihre Reise ins russische Sotschi trotz Abfahrtsabsage mit einem Top-Teamergebnis im Super G bezahlt gemacht: mit Sofia Goggia (2.), Joana Hählen (3.) und Stephanie Venier (5.) gleich drei in den Top-5! Aleksander Aamodt Kilde macht nach Platz 2 in der Garmisch-Abfahrt und Platz 6 im RTL das Match im Gesamtweltcup weiterhin spannend. Der sentimentale Held an diesem Rennwochenende war Atomic-Star Peter Fill, der seine Karriere nach 355 Weltcuprennen beendet hat: Standing Ovations für einen ganz Großen des Skisports.

Am Start hatte er Tränen der Rührung in den Augen. Von der Kandahar-Abfahrt in Garmisch aus winkte er Trainern und Betreuern. Im Ziel gab es Standing Ovations und Peter Fill hielt ein Redster-Unikat mit Inschrift im Belag in die jubelnde Menge. „PETER FILL & ATOMIC“ stand auf dem einem Ski, „DANKE PETER“ auf dem anderen – alles gesagt! 18 Jahre lang war der Südtiroler eine fixe Größe im Skisport. Er startete in 355 Weltcuprennen, zwölf Mal bei insgesamt vier Olympischen Spielen, 22 Mal war er bei Weltmeisterschaften am Start, wo er einmal Silber und einmal Bronze gewann. Zwei Mal hintereinander hat er eine Speed-Saison als bester Abfahrer der Welt mit der kleinen Kristallkugel beendet und 2016 gewann er die Abfahrt aller Abfahrten auf der Streif in Kitzbühel.

„Peter war 18 Jahre lang absolute Weltspitze und in dieser Zeit musste er sich nach den Verletzungen immer wieder zurückkämpfen. Eines ist er in all der Zeit geblieben: ein großer Athlet und Sportsmann, ein Vorbild und Teamplayer mit einer menschlichen Qualität, die alles andere als selbstverständlich ist. Wir bei Atomic sind dankbar, dass wir Peter so lange begleiten durften und sein Platz an unserer Wall of Fame inmitten der allergrößten Namen des Skirennsports ist ihm sicher“, sagt Atomic Race Manager Christian Höflehner. Ein weinendes Auge sei immer dabei, wenn eine gemeinsame Erfolgsgeschichte endet, aber „Peters Redster-Teamkameraden haben ihn am Wochenende auf ihre Weise noch einmal gefeiert – mit großartigen Leistungen.“

ALEKSANDER LÄSST NICHT LOCKER
Im spannenden Match um den Gesamtweltcup lässt Aleksander Aamodt Kilde nicht locker! Neuerlich mit dem Hauch von 16 Hundertstelsekunden Rückstand Zweiter in der Garmisch-Abfahrt; im RTL Platz 6. Aktuell liegt er in der Gesamtwertung auf Platz 3, nur zwei Punkte hinter Alexis Pinturault und 57 Punkte hinter Henrik Kristoffersen. Höflehner: „Aleksanders erster Sieg ist eine Frage der Zeit. In der Abfahrt haben neben ihm auch Travis Ganong als Fünfter, Niels Hintermann als Siebenter und Andreas Sander mit Platz 14 überzeugt.“ Im Riesentorlauf kam Filip Zubcic (4.) nah an das Podium heran, die Young-Redsters mit Simon Maurberger, Erik Read und Lucas Braathen fuhren auf die Plätze 15, 17 und 19 und machten erneut wertvolle Punkte.

SOFIA IN SOTSCHI SCHNELL MIT SCHMERZEN
Aus Bansko reiste Sofia Goggia mit einer Schienbeinprellung ab. Die Verletzung ist nicht schlimm, aber schmerzhaft. So gesehen war die Absage der Abfahrt im russischen Olympiaressort Rosa Khuntor (der Alpin-Location der Olympischen Spiele 2014 in Sotschi) Balsam für die Beinhaut. Und im Super G fuhr Sofia, deren Start lange gar nicht sicher war, dann auf Platz 2 bei einer insgesamt extrem starken Team-Leistung der Redster-Ladies: Joana Hählen Dritte, Stephanie Venier Fünfte, Ester Ledecka Zehnte.

Wie geht es jetzt weiter? Die Damen wechseln für Abfahrt und Super G nach Garmisch, für die Herren stehen in Chamonix Slalom und Parallel-RTL auf dem Programm.

#weareskiing