SCHWARZES WOCHENENDE FÜR SOFIA, MARC UND SIMON: SAISON IST VORBEI!

ALPINE FEB 10, 2020

SCHWARZES WOCHENENDE FÜR SOFIA, MARC UND SIMON: SAISON IST VORBEI!

ALPINE FEB 10, 2020

Alpine

FEB 10, 2020

Das sind schwere Zeiten für die Atomic-Race-Family: Schon im Vorfeld der Rennen in Garmisch und Chamonix relativierte die traurige Todesnachricht von Mikaela Shiffrins Vater Jeff, was den Alltag des Redster-Teams für gewöhnlich ausmacht. Am Weltcup-Wochenende überschatteten leider ebenfalls schlechte Nachrichten die guten: Sofia Goggia brach sich bei einem neuerlichen Sturz den Unterarm, Marc Digruber und Redster-Senkrechtstarter Simon Maurberger rissen sich in Chamonix das Kreuzband – die Saison ist damit für alle drei vorbei! Schwacher Trost: Ester Ledecka fuhr in Garmisch aufs Podium und Aleksander Aamodt Kilde hat im Parallel-RTL Punkte im Gesamtweltcup gutgemacht.

“Wir sind in Gedanken alle bei Mikaela, ihrer Mutter Eileen, ihrem Bruder Taylor. Jeff Shiffrin war nicht nur der Vater der erfolgreichsten Skirennläuferin der Welt, er war auch ein wichtiger Teil unserer Atomic-Family.”

Christian Höflehner, Race Manager des Redster-Teams

Zur großen Betroffenheit über das plötzliche Ableben Jeff Shiffrins kamen am Rennwochenende neue Hiobsbotschaften: Nach ihrem Sturz in Bansko mit schmerzhafter Schienbeinprellung landete die Redster-Speedqueen Sofia Goggia nach einem 4. Platz in der Abfahrt im Super G von Garmisch erneut im Netz und brach sich den Unterarm – Saisonende. Marc Digruber riss sich im Slalom von Chamonix das Kreuzband, Redster-Senkrechtstarter Simon Maurberger tags darauf im Parallel-RTL. Bitter, zumal der Jungstar gerade im Nachtslalom von Schladming mit Platz 5 sein bislang bestes Ergebnis in einem Weltcuprennen erreicht hatte. Für die beiden Atomic-Techniker ist die Saison damit ebenfalls unfreiwillig früh zu Ende!

Christian Höflehner: „Es ist immer schlimm, wenn einen eine Verletzung aus dem Flow reißt. Simon ist zuletzt in bestechender Form gefahren. Am Beispiel von Marco Schwarz sieht man aber, dass es nach einem Kreuzbandriss durchaus möglich ist, schon in der Saison nach der Verletzung wieder in Bestform zu sein. Bei uns im Team ist jetzt viel Belastendes zusammengekommen. Und in solchen Phasen zeigt sich, wie es um Teamspirit und Wir-Gefühl tatsächlich bestellt ist. Unser Zusammenhalt bei Atomic hilft, mit all den Herausforderungen umzugehen.“

ALEKSANDER AAMODT KILDE HOLT IM GESAMTWELTCUP AUF
Und auch wenn es sich angesichts der Begleitumstände wie schwacher Trost ausnimmt: Positives gibt es aus Garmisch und Chamonix dennoch zu berichten. Ester Ledecka wurde in der Abfahrt Dritte; Aleksander Aamodt Kilde punktete im Parallel-RTL als Siebenter erneut gut und verringerte sogar den Rückstand im Gesamtweltcup, wo er jetzt wieder auf Platz 2 liegt. Race Manager Höflehner: „Dieses Wochenende hat Aleksander in Saalbach wieder zwei Chancen auf Big Points. Wenn er die macht, ist wirklich alles möglich, die Rennabfolge spricht durchaus dafür, dass es bis zum Saisonende spannend bleiben könnte.“

#weareskiing