REDSTER-TRAUMSTART:
TINA BEJUBELT SILBER IM SUPER-G

RACE FEB 07, 2017

REDSTER-TRAUMSTART:
TINA BEJUBELT SILBER IM SUPER-G

RACE FEB 07, 2017

Race

FEB 07, 2017

Erster Bewerb, erste Medaille – die Redster-Unit jubelt zum Start der 44. Alpinen Ski-Weltmeisterschaft über einen Einstand nach Maß. Tina Weirather, seit Jahren das Atomic-Zugpferd in den Speed-Disziplinen, holte in St. Moritz mit Silber im Super-G ihre erste Medaille bei einem Großereignis.

Vor den Augen ihrer Eltern Hanni und Harti, der vor exakt 35 Jahren Weltmeister geworden war, schwang Tina Weirather mit Nummer 5 als Führende, aber nicht hundertprozentig zufrieden ab. „Mir sind zwei kleine Fehler passiert. Das geht schneller.“ Aber nur um 33 Hundertstel. Was bei ihrer fünften WM, zwölf Jahre nach dem Debüt in Bormio, schließlich für Silber reichte – Liechtensteins elfte Alpin-Medaille der Skigeschichte, die erste seit Marco Büchel 1999.

 

VIZEWELTMEISTERIN TINA: IHRE VERDIENSTE ALS „ENTWICKLUNGSHELFERIN“

Ein historischer Tag - dabei hatte sich Tina vor zwei Wochen beim Riesentorlauf in Kronplatz das Handwurzelgelenk gebrochen. „Die Hände braucht man zum Skifahren aber ohnehin nicht so dringend“, grinste die Vize-Weltmeisterin im Ziel.“ Mit ihr strahlte Servicemann Rudi Berger um die Wette. „Das Material hat top funktioniert, das lässt sich an ihrer zweitschnellsten Teilzeit im oberen Abschnitt ablesen“, analysiert Atomic Race Director Christian Höflehner, der seinem Speed-Aushängeschild Rosen streut: „Tina ist nicht nur unser Zugpferd, sondern auch unsere Materialentwicklerin für den Speedbereich. Vor drei, vier Jahren war sie dort unsere einzige Top-20-Athletin, heute haben wir vier. Das ist auch ihr Verdienst. Gut möglich, dass ihr in St. Moritz noch etwas aufgeht. Sie wirkt jetzt richtig gelöst.“

Mit Stephanie Venier ließ eine weitere Redster-Pilotin ihre Klasse aufblitzen, zwei substanzielle Fehler kosteten ein besseres Resultat als Rang 7. Christian Höflehner: „Sie hat alles richtig gemacht und voll attackiert. Leider ist es sich bei zwei Kurven nicht ausgegangen.“ Mitfavoritin Sofia Goggia musste sich mit Platz 10 begnügen. „Ich war zum ersten Mal in dieser Saison nervös, aber ich werde aus dieser Erfahrung für die weiteren Aufgaben lernen.“

Die 44. Alpine Ski-Weltmeisterschaft werden am Mittwoch mit dem Super-G der Herren fortgesetzt.

#weareskiing