REDSTER-SHOWDOWN BEIM FINALE IN ST. MORITZ

RACE MAR 14, 2016

REDSTER-SHOWDOWN BEIM FINALE IN ST. MORITZ

RACE MAR 14, 2016

Race

MAR 14, 2016

Finaler Höhepunkt. Vier von zwölf Kristallkugeln sind beim Weltcup-Saisonfinish ab Mittwoch in St. Moritz noch zu haben und in drei Fällen haben Atomic-Athleten es noch in der Hand, die Besten des Winters zu werden.

Entschieden ist hingegen die Gesamtwertung in der Damenkombi. Michaela Kirchgasser carvte durch Rang 2 in der Lenzerheide noch aufs Podium.

Entscheidung vertagt! In den Speeddisziplinen herrscht nach Kvitfjell Hochspannung. Jeweils fünf Kandidaten greifen in Abfahrt und Super-G nach Kristall. In der Pole-Position: the Men in Red. Peter Fill ist nach Abfahrtsrang 10 in Norwegen ex aequo Leader mit Aksel Lund Svindal (der die Kugel gewinnen würde, wenn das Rennen am Mittwoch abgesagt werden muss), nur vier Punkte dahinter Dominik Paris. Im Super-G hat Aleksander Aamodt Kilde (Vierter in Kvitfjell) den komfortableren 37- bzw. 40-Zähler-Vorsprung auf Vincent Kriechmayr und Kjetil Jansrud.

“Die Situation hat sich nicht wesentlich verändert. Unsere Jungs haben es ja selbst in der Hand. Wird spannend.”

Christian Höflehner

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ATOMIC UND MARCEL SCHON IM ZUKUNFTSMODUS

Für Marcel Hirscher geht’s beim Saisonfinale „nur“ mehr um Statistisches: Um einen (noch imposanteren) neuen persönlichen Punkterekord, um den höchsten End-Score seit Atomic-Legende Hermann Maier (2000 Punkte 1999/2000), den größten Abstand zum Zweitplatzierten seit 2001/02 (Atomic-Hero Stephan Eberharter damals 606 Punkte vor Kjetil Andre Aamodt), um Weltcupsieg Nummer 40, der ihn mit Pirmin Zurbriggen, dem fünfterfolgreichsten Weltcupfahrer aller Zeiten, gleichziehen ließe. Parallel laufen aber schon die Vorbereitungen auf die WM-Saison 2016/17. Auch am Verhandlungstisch. Christian Höflehner: „Wir hoffen, die Vertragsverhandlungen demnächst abschließen zu können.“

CRASH, BOOM, PODIUM – MICHI KIRCHGASSER KOMBI-ZWEITE!

Das Rennwochenende der Damen in Lenzerheide brachte den zweiten Podiumsplatz für Michaela Kirchgasser in diesem Winter. Bei der von wechselnden Sichtverhältnissen geprägten Kombination verteidigte der Atomic-Star ihren 2. Rang vom Slalom am Vormittag, landete damit auch in der Kombi-Endwertung am Stockerl – Rang 3. „Eine reelle Chance auf Kristall hat es nicht gegeben, da brauche ich mich nicht zu ärgern. Die Punkte habe ich früher in der Saison liegen lassen!“ Eine (kleine) Kristallchance versucht in St. Moritz Tina Weirather zu nützen. Ein Sieg im Super-G am Donnerstag (wenn Lara Gut maximal Platz 8 belegt) würde noch zur Kristallkugel reichen.

#weareskiing