REDSTER-RAKETE MIKAELA: TRIPLESIEG AM SEMMERING

RACE DEC 30, 2016

REDSTER-RAKETE MIKAELA: TRIPLESIEG AM SEMMERING

RACE DEC 30, 2016

Race

DEC 30, 2016

Auf dem Zauberberg am Semmering deutete Mikaela Shiffrin vor dem Jahreswechsel noch an, was Experten ihr schon lange voraussagen: Dass sie das Seriensiegerinnen-Gen nicht nur im Slalom hat (am Semmering gewann sie den 14. hintereinander), sondern auch im RTL.

Shiffrin-Show: 3 Tage, 3 Rennen, 3 Siege, 300 Punkte! Redster-Rakete Mikaela hat im Weltcup nach 12 Rennen jetzt sogar noch mehr Vorsprung, als ihr Atomic-Pendant Marcel Hirscher. Dabei fährt der schon wie von einem anderen Stern…

Atomic-Superstar Mikaela Shiffrin zündet ihr Performance-Triebwerk pünktlich zum Jahreswechsel vor den großen Slalom-Klassikern im Jänner. Ihr Triple-Triumph am Zauberberg beeindruckt doppelt, weil er deutlich gemacht hat: Die Ära, in der Mikaela auch im RTL wie im Slalom auf Abruf siegen kann, ist endgültig angebrochen. „Der zweite Durchgang im zweiten Rennen war genau die Referenzerfahrung, die ihr noch gefehlt hatte! Dass sie bei allen Verhältnissen gewinnen kann“, freut sich ihr Atomic Race Manager Christian Höflehner über die RTL-Siege am Zauberberg. „Kein Hokuspokus, sondern nur die konsequente Übertragung ihrer Trainingsleistungen ins Rennen,“ sagt Höflehner, der das Potential für Seriensiege seiner Top-Athletin auch im RTL schon die längste Zeit sieht.

MIKAELA SHIFFRIN: IHR GENIALER 6. SINN IM SLALOM
Nach ihrem Doppelerfolg im RTL schien es im Slalom dann für eineinhalb Rennen fast so, als wäre an diesem Tag erstmals die realistische Chance gegeben, dass die Siegerin nicht Mikaela Shiffrin heißen könnte. Bei der letzten Zwischenzeit im Finale lag sie noch klar zurück, im Ziel und im Endklassement dann wieder solide 64 Hundertstelsekunden vorne. Höflehner: „Sie hat einen genialen 6. Sinn, wie viel Risiko sie wo nehmen muss, um das Rennen zu gewinnen. Das ist einzigartig, denn sie holt die Siege oft nur auf ganz kurzen Teilabschnitten, auf denen sie richtig Gas gibt.“

Mikaela feiert mit 798 Punkten aus 12 Rennen im roten Trikot der Weltcupführenden Silvester und da übertrifft sie sogar ihr männliches Pendant Marcel Hirscher, dessen Ausbeute nach dem ersten vollen Dutzend an Weltcuprennen 713 Punkte beträgt.

MARCEL MIT IRREM PERFORMANCE-SPRUNG IM SUPER G

Beim Super G in Santa Caterina fehlte der obligatorische Podiumsplatz für den Redster Best Case (im Schnitt ein Stockerl pro Rennen) bei starker Teamleistung: Aleksander Aamodt Kilde 4., Max Franz 5., Mauro Caviezel 7., Adrian Smiseth Sejersted 9.

Für Marcel Hirscher klappte es (ganz ohne Training) im Super G nicht – dafür verzeichnete er dann in der Kombi einen irren Performance-Sprung und legte im Super G die Basis für Platz 2 im Rennen vor seinem Team-Kumpel Kilde.

Nächste Station: Zagreb mit zwei Nacht-Slaloms im neuen Jahr, wieder zwei Hunderter-Chancen für die beiden Atomic-Superstars Mikaela Shiffrin und Marcel Hirscher.

#weareskiing