REDSTER-DOPPELPACK DURCH STEFFI & MAX

ALPINE FEB 13, 2017

REDSTER-DOPPELPACK DURCH STEFFI & MAX

ALPINE FEB 13, 2017

Alpine

FEB 13, 2017

Super-Performance am Super-Sunday! Stephanie Venier und Max Franz sorgten zur Halbzeit der Ski-WM in St. Moritz für strahlende Gesichter im Atomic-Powerteam, holten mit jeweils vier Zehntel Rückstand Silber und Bronze. Nach dem mitreißenden Abfahrts-Doppel hält die Redster-Unit nun bei vier Medaillen, je zwei in Silber und Bronze.

Stephanie Venier überzeugte auf der „Engiadina“ mit einer entschlossenen, fast fehlerlosen Fahrt, toppte ihr bisher bestes Abfahrtsergebnis (7. in Lake Louise 2016) deutlich. „Die Fahrt war richtig gut, ich wäre in jedem Fall zufrieden gewesen. Dass sich dann auch noch eine Medaille ausgegangen ist – umso schöner“, jubelte die 23-jährige Tirolerin. „Steffis Entwicklung in den letzten Monaten war sensationell. Sie traut sich nun die engere Linie zu, fährt länger in Position. Auch ein Resultat ihres gestiegenen Selbstvertrauens. Und sie verfügt über eine wichtige Rennfahrereigenschaft, kann im Rennen den Schalter umlegen“, erklärt Atomic Race Manager Christian Höflehner. Pech hatte Sofia Goggia, die bei der letzten Zwischenzeit noch mit 14 Hundertstel Vorsprung in Führung lag, mit einem wilden Ritt auf den letzten 13 Fahrsekunden aber die zum Greifen nahe Goldmedaille verspielte und sich mit Rang vier begnügen musste. Christian Höflehner: „Wir können froh sein, dass sie gesund im Ziel steht. Aber das ist für sie selbst natürlich ein schwacher Trost."

 

MAX FRANZ: DAS BESTE KAM ZUM SCHLUSS

In der Abfahrt der Herren überraschte Max Franz nach durchwachsenen Trainingsleistungen mit einer erstklassigen Performance. „Ich habe in den Trainings schon alles ausprobiert, was man nicht ausprobieren sollte, wusste daher, was ich zu tun habe. Zwei Schwünge waren trotzdem ein wenig zögerlich, deshalb hätte ich nicht gedacht, dass im Ziel der Dreier aufleuchtet.“ Der Kärntner beendete mit Bronze die unrühmliche ÖSV-Serie mit zuletzt fünf WM-Abfahrten ohne Medaille. Race Manager Höflehner: „Max hat hier in St. Moritz zweifellos seine beste Leistung gezeigt, als es am wichtigsten war. In der Vergangenheit wurde er immer wieder durch kleine Rückschläge aus der Bahn geworfen. In dieser Saison sieht man, was bei ihm möglich ist, wenn er fit ist, Vertrauen zu sich selbst und ins Material hat.“

 

“Wir waren im Flachen pfeilschnell!”

Thomas Bürgler, Servicemann Max Franz

Franz Speed

Am Montag beginnt bei der Ski-WM Marcel Hirschers „englische Woche“ mit vier Bewerben in sieben Tagen. Mission eins: die Titelverteidigung in der Alpinen Kombination. 

#weareskiing