MAURO IST „MR. SUPER-G“ DER WELT; ALEKS BEREIT FÜR DEN SHOWDOWN!

ALPINE MAR 09, 2020

MAURO IST „MR. SUPER-G“ DER WELT; ALEKS BEREIT FÜR DEN SHOWDOWN!

ALPINE MAR 09, 2020

Alpine

MAR 09, 2020

Die Finalphase der Weltcupsaison 2019/20: ein Drehbuch nur für starke Nerven! Einer hat sie den ganzen Winter über behalten, Mauro Caviezel: in allen Super-G-Rennen des Winters im Ziel und immer Top 5. Beständigkeit bewährt sich! Nach der Absage des letzten Super-G in Kvitfjell steht er als Gewinner der kleinen Kristallkugel und neuer „Mr. Super-G“ der Welt fest. Nicht so günstig war die Absage seines Heim-Super-G für Weltcup-Leader Aleksander Aamodt Kilde. Dank seiner starken Performance in der Abfahrt (Platz 2) geht er zwar mit 54 Punkten Vorsprung auf Alexis Pinturault in die letzten beiden Rennen in Kranjska Gora, hat allerdings realistischerweise dort nur noch die Chance, im RTL zu punkten. Das verspricht nun Hochspannung bis zum allerletzten Rennen. Zu einer Nebensache wird die Situation im Gesamt- und im Slalomweltcup für Mikaela Shiffrin, die nach dem überraschenden Tod ihres Vaters vermutlich am letzten Weltcup-Wochenende in Åre wieder am Start sein wird: „Und ein paar gute Schwünge fahren, das würde Papa sicher glücklich machen...“

Die Freude im Team überwiegt. Mit dem neuen „Mr. Super-G“ Mauro Caviezel hat ein Atomic-Athlet die erste kleine Kristallkugel seiner Karriere gewonnen, der sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft hat. „Von Mauro werden wir noch Großes sehen, jetzt wird er einmal verdient für seine Beständigkeit belohnt! In allen Saison-Super-G in die Top 5 gefahren, toller Job, diese Kristallkugel ist auch die Anerkennung für das Mega-Teamwork zwischen Mauro und Servicemann Klaus Huttegger“, sagt Redster Race Manager Christian Höflehner.

Aleksander Aamodt Kilde hätte im heimatlichen Kvitfjell im Super-G sein Punktekonto gerne noch aufgestockt für das kommende Showdown-Wochenende in Kranjska Gora. Nach einer Power-Performance in der Abfahrt mit Platz 2 ist er 54 Punkte vor Alexis Pinturault (der sowohl im RTL als auch im Slalom punkten kann). Christian Höflehner: „Es wird nicht einfacher, aber die Chance, dass Aleks noch den Gesamtweltcup holt, lebt. Wenn es ihm im RTL gelingt, seinen Vorsprung auf Pinturault konstant zu halten, muss Alexis im Slalom zumindest Dritter werden: Das ist ihm heuer zwei Mal und in Kranjska Gora überhaupt erst einmal in seiner Karriere gelungen.“

MIKAELA KEHRT IN ÅRE IN DEN WELTCUP ZURÜCK
Keine Rolle spielen Punkte-Hochrechnungen im Gesamt- und Slalomweltcup für Mikaela Shiffrin. Nach dem Tod ihres Vaters Jeff kehrt sie am letzten Rennwochenende dieses Winters in Åre voraussichtlich in den Weltcup zurück und hat, obwohl sie seit diesem Schicksalsschlag so viele Rennen versäumt hat, sogar noch theoretische Chancen.

“Ich will ein paar gute Schwünge fahren, das würde meinen Dad sicher glücklich machen.”

Mikaela Shiffrin

STEFAN RIESER: EIN REDSTER-NAME, DEN MAN SICH MERKEN MUSS
Zeitgleich zum finalen Showdown im Weltcup sorgt bei der Junioren-WM in Narvik (Norwegen) jetzt ein Redster-Racer der nächsten Generation für Furore: Stefan Rieser ist Junioren-Weltmeister im Super-G und Bronzemedaillengewinner in der Abfahrt – ein Name, den man sich für die Speed-Zukunft auf jeden Fall merken muss.

#weareskiing