DIE REDSTER-STARS IM POWER-FLOW – IHRE SIEGE, PODIEN, SENSATIONEN

ALPINE JAN 28, 2020

DIE REDSTER-STARS IM POWER-FLOW – IHRE SIEGE, PODIEN, SENSATIONEN

ALPINE JAN 28, 2020

Alpine

JAN 28, 2020

Zum gefühlten Saisonhöhepunkt in einem Winter ohne Großereignis erhöhen die Redster-Stars ihre Performance! Mikaela Shiffrin hat ihre 2020 bislang noch sieglose Bilanz beim Speed-Triple in Bansko eindrucksvoll gedreht: Sieg in der ersten Abfahrt, Sieg im Super-G, Platz 4 in Abfahrt 2 – Vorsprung im Gesamtweltcup schon 370 Punkte. Auch Aleksander Aamodt Kilde bleibt nach dem Kitzbühel-Wochenende mit den Plätzen 2 im Super G und 9 in der Abfahrt stabil im Rennen um die große Kristallkugel. Und die Slalomunit performt besser denn je: Marco Schwarz war als Zweiter mit 12 Hundertstel Rückstand haarscharf am Comeback-Sieg dran – Lucas Braathen als Vierter (und Halbzeitführender auf dem Ganslernhang) die große Sensation. Dabei war gar nicht geplant, dass er in diesem Winter im Slalom überhaupt schon im Weltcup startet ...

Mika

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Status-Analyse von Atomic Race Manager Christian Höflehner im Nachhinein hellseherisch wirkt: „Auch wenn im Moment die Leichtigkeit fehlt: Mikaela Shiffrin kann diese Tatsache jederzeit ändern“, stellte er vor den drei Speedrennen in Bansko fest. Bingo! Prompt beendete die Wochenend-Ausbeute von Mikaela Shiffrin (Sieg und Platz 4 in den Abfahrten, Sieg im Super-G) ihre kurze Sieglos-Serie und boostete ihren Vorsprung im Gesamtweltcup von 249 auf 370 Punkte. So kann sie sich locker eine Rennpause leisten – die Speed-Bewerbe in Sotschi am nächsten Wochenende lässt Mikaela aus.

ALEKSANDER AAMODT KILDE: DAS PACKENDE MATCH UM DIE GROSSE KUGEL
Im Super-G von Kitzbühel haben Aleksander Aamodt Kilde nur 16 Hundertstel für seinen ersten vollen Erfolg im Comeback-Winter bei Atomic gefehlt. Umso bemerkenswerter, dass er mit einer unglaublichen Konstanz das Match um die große Kristallkugel so offenhält, auch wenn in der Kitzbühel-Abfahrt (Platz 9) Punkte auf der Streif geblieben sind. Race Manager Christian Höflehner: „Er hat noch Potenzial! Jetzt steht Garmisch auf dem Programm, dort hat Aleksander vor vier Jahren sein allererstes Weltcuprennen gewonnen.“

ATOMIC-SLALOMTEAM UM BLACKY KOMMT IMMER BESSER IN FORM
Mit 12 Hundertstel Rückstand war Marco Schwarz als Zweiter des Slalom-Klassikers in Kitzbühel am ersten Sieg im Comeback-Winter nah dran. „Dabei“, sagt Christian Höflehner, „sind dort weder Gelände noch Pistenverhältnisse maßgeschneidert für ihn. Es ist einfach großartig, wie er sich Schritt für Schritt wieder an die absolute Weltspitze herangearbeitet hat und Manuel Feller ist auch auf einem sehr guten Weg“. Generell ist der Race Manager happy mit seinem Atomic-Slalomteam, das im Zuge der Klassiker-Serie im Jänner immer stärker wird. In Kitzbühel starteten im zweiten Lauf neun Redster-Athleten, wobei der 19-jährige Lucas Braathen die Sensation schlechthin lieferte. Mit Startnummer 34 zur Führung, am Ende mit viel Race-Intelligence auf Platz 4. „Eigentlich war geplant, dass Lucas ja in diesem Winter nur im Riesentorlauf im Weltcup startet und sich im Slalom noch über den Europacup herantastet. Seit er vor nicht einmal einem Jahr auf den Redster S9-Slalomski umgestiegen ist, ist es anders. Lucas ist ein Siegertyp, in allen Bereichen extrem ausgereift für sein Alter. Dass er im zweiten Lauf nicht überpowert, sondern kalkuliert ein Spitzenergebnis mitgenommen hat, beweist seine Renn-Intelligenz. Jetzt brennt das ganze Team auf den Nachtslalom in Schladming.“

#weareskiing