ALLE ZEICHEN AUF GRÜN – WILLKOMMEN IN DER ATOMIC SKIFABRIK

JUN 19, 2017

ALLE ZEICHEN AUF GRÜN – WILLKOMMEN IN DER ATOMIC SKIFABRIK

JUN 19, 2017

JUN 19, 2017

Die Amer Sports-Skifabrik im österreichischen Altenmarkt ist seit mehr als 45 Jahren in Betrieb. Heute werden dort jährlich 400.000 Paar Atomic- und Salomon-Ski hergestellt. Mit 750 Arbeitern zählt die Produktionsstätte zu den größten Skifabriken weltweit. Aber was noch viel wichtiger ist: Sie ist eine der ‚grünsten‘ Fabriken ihrer Art.

DIE ‚GRÜNSTE’ SKIFABRIK DER WELT
“Wir bei Atomic sind alle Skifahrer, darum liegen uns unsere Winter und die Zukunft des Sports genauso am Herzen wie unseren Kunden“, sagt Ansgar Habich, Brand Manager bei Atomic. „Deshalb sind wir stolz darauf, dass unsere Ski in der wohl ‚grünsten‘ Skifabrik der Welt hergestellt werden.“

Ganz offensichtlich bringt der Betrieb, einer der größten Skifabriken weltweit, eine große ökologische Verantwortung mit sich. „Wir denken ständig darüber nach, was wir tun können, um unsere CO2-Bilanz zu verringern, nachhaltiger zu produzieren und noch mehr zu recyceln. Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unseres gesamten operativen Geschäfts“, sagt Michael Schineis, Präsident Winter Sports Equipment. “Wir arbeiten im Outdoor Business. Das verpflichtet uns dazu, unsere Geschäfte so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten.“

“ALS SKIHERSTELLER KÖNNEN WIR DIE GLOBALE ERWÄRMUNG NICHT STOPPEN. ABER WIR KÖNNEN EIN BEISPIEL SETZEN, INDEM WIR UNSEREN CO2-AUSSTOSS UND UNSEREN ENERGIEVERBRAUCH REDUZIEREN.”

Michael Schineis, President of Amer Sports Winter Sports Equipment

DIE CO2-BILANZ VERBESSERN
In den letzten Jahren hat Amer Sports eine Reihe wichtiger Maßnahmen ergriffen, um die CO2-Bilanz der eigenen Skifabrik deutlich zu verbessern.

Zum einen wäre da der Stromverbrauch: Heute stammt der gesamte Strom aus erneuerbaren Energiequellen, ganz in Übereinstimmung mit der österreichischen Energiestrategie, die in erster Linie auf Wasserkraft setzt. Außerdem legt das Unternehmen sehr viel Wert auf eine hohe Energieeffizienz, weshalb zuletzt viel in Gebäudeisolierung, Infrastruktur und Wärmerückgewinnungssysteme investiert wurde. Der Stromverbrauch für das Beheizen der Gebäude konnte so um 50% reduziert werden.

Aber das ist noch nicht alles. Die Heizleistung für die Fabrik sowie die Stadt Altenmarkt, Atomics Standort, kommt zu 100% aus Biomasse und wird von einem ortsansässigen Kraftwerk erzeugt, das je zur Hälfte von Amer Sports und der Gemeinde finanziert wird. Der Deal dahinter: Die Stadt braucht viel Energie im Winter, die Fabrik hingegen vor allem im Sommer. „Im Winter ist für uns in der Produktion Nebensaison. Wir produzieren und verschicken den Großteil unserer Ski im Sommer“, erklärt Michael Schineis. In der Vergangenheit hat die Fabrik fast eine Million Liter Öl pro Jahr verbraucht. Heute wird kein Öl mehr benötigt, und die jährlichen CO2-Emissionen konnten um 10 Millionen Kilogramm verringert werden.

PREISGEKRÖNTES RECYCLING-SYSTEM
Ein guter Ski besteht aus mehreren Lagen. Das bedeutet, dass in einer Skifabrik eine große Anzahl unterschiedlichster Materialien zur Verwendung kommt: Holz, Aluminium, Stahl, Kunststoffe, Glasfaser, Carbon usw. Und obwohl im Herstellungsprozess in Altenmarkt auf einen effizienten Einsatz dieser Materialien geachtet wird, ist es unvermeidbar, dass am Ende ein kleiner Teil als Restmüll übrig bleibt.

Glücklicherweise verfügt die Produktionsstätte über ein preisgekröntes Abfallmanagementsystem. Im Zentrum des ausgeklügelten Recyclingprozesses steht ein ganz spezieller Shredder, der Abfallmaterialien zu sehr kleinen Partikeln verarbeitet, die leicht zu verpacken und zu transportieren sind und innerhalb anderer Industrien zur Wiederverwertung kommen.

Stephan Buchsteiner, Leiter Industrial Ski Operations, lässt durchblicken, dass zudem weitere Projekte in Arbeit sind: „Wir denken z.B. daran, Holzschnipsel aus der Skiproduktion oder erhitztes Kühlwasser von den Skipressen zum Heizen zu verwenden. Das Ende der Fahnenstange ist auf jeden Fall noch nicht erreicht und wir werden nicht aufhören, bis wir so ‚grün‘ wie möglich arbeiten.“

#weareskiing