18 SIEGE, 8 WM-MEDAILLEN, 2 X KRISTALL DANKE, REDSTER TEAM! IHR SEID SUPER!

ALPINE MAR 22, 2021

18 SIEGE, 8 WM-MEDAILLEN, 2 X KRISTALL DANKE, REDSTER TEAM! IHR SEID SUPER!

ALPINE MAR 22, 2021

Alpine

MAR 22, 2021

Ende gut, alles bestens. Der allerletzte Tag des Winters endete so, wie dieser insgesamt verlaufen ist: mit großem Jubel im Atomic-Team! Über den zweiten Slalom-Weltcupsieg von Manuel Feller. Über die erste kleine Kristallkugel für Marco Schwarz. Und selbst, dass der 70. Weltcupsieg von Mikaela Shiffrin eine Woche nach ihrem 26. Geburtstag auf die kommende Saison vertagt wurde (sie wurde Zweite), trübte die Freude kein bisschen. In einem außergewöhnlichen WM-Winter 2020/2021 holten Redster-Athletinnen und -Athleten 18 Weltcupsiege, acht Medaillen, sie rasten in 66 Rennen 45 Mal auf das Podium, klassierten sich 65 Mal in den Top 5 und 111 Mal in Top 10. Der Rückblick auf eine Saison, deren Erfolg schon allein darin bestand, dass sie stattgefunden hat …

66 Weltcuprennen (35 für die Herren, 31 für die Damen) inmitten einer weltweiten Pandemie, dazu noch die Ski-WM in Cortina d´Ampezzo – der strahlendste Sieger dieser Saison war der Skisport selbst. Trotz Absagen, Verschiebungen und Improvisation im Rennkalender, trotz menschenleerer Zielräume: Dieser Weltcupwinter hatte das gewisse Alles mit vielen Highlights und großen Emotionen. „Die Dankbarkeit“, sagt Atomic Global Race Manager Christian Höflehner, „dass wir überhaupt eine komplette, spannende und faire Saison hatten, diese Dankbarkeit hat man bis zum allerletzten Bewerb gespürt.“ Und durchaus auch in seinem Team – ein würdiger letzter Wintertag mit dem zweiten Slalomsieg von Manu Feller und einem zweiten Platz für Ski-Lichtgestalt Mikaela Shiffrin im abschließenden Riesentorlauf der Saison.

DIE SCHÖNSTEN REDSTER-STORIES TROTZ HARTER RÜCKSCHLÄGE
Dass sie sich ihren 70. Weltcupsieg (mit gerade erst einmal 26 Jahren) für kommenden Winter aufheben muss, ist für Mikaela Shiffrin nicht einmal ein kleiner Wermutstropfen nach dieser vielleicht wichtigsten Saison ihrer bisherigen Karriere. Der Tod ihres Vaters, die schwierige Vorbereitung, Rückenprobleme: alles andere als gute Vorzeichen, unter denen die beste Skirennläuferin der Welt wieder in den Skirennsport eingestiegen war. Auch wenn die Konkurrenz Terrain gut gemacht hat, Mikaelas Comeback gehört mit zu den inspirierendsten Geschichten dieses Winters: Drei der acht Siege, zehn der 21 Podestplätze für die Atomic-Ladies gehen auf ihr Konto. Bei der WM in Cortina d´Ampezzo holte sie vier Medaillen in vier Rennen. Sie bleibt das Maß aller Dinge in Sachen Strahlkraft. Und die nächsten zwei Wochen wird sie auch noch in Österreich sein für Materialtests. Christian Höflehner: „Mikaela dreht an allen Stellschrauben – Fitness, Training, Material. Für die schwierigen Voraussetzungen war es ein phänomenaler Winter und sie wird im kommenden Jahr wieder die Benchmark sein.“ Das gilt auch für Sofia Goggia, die nach einer Siegesserie in vier Abfahrten hintereinander wegen einer Verletzung die Heim-WM in Cortina verpasste – und dennoch die kleine Kristallkugel in der Abfahrt gewann. Höflehner: „Sofia steigt im Mai normal in die Vorbereitung ein.“ An den Leitfiguren Shiffrin und Goggia orientiert sich das gesamte Ladies-Team, das heuer schon starke Leistungen gebracht hat – allen voran Ester Ledecka und Breezy Johnson mit viel Potenzial.

MARCO SCHWARZ: WELTMEISTER UND WELTBESTER SLALOMFAHRER
Noch im Jänner schien der WM-Winter ein gigantischer Atomic-Flow zu werden. Gesamtweltcupsieger Aleksander Aamodt Kilde hatte im Speed-Bereich zur Höchstform gefunden, Mauro Caviezel dominierte im Super-G-Weltcup, Adrian Smiseth Sejersted knapp dahinter; doch wie bei Sölden-Debutsieger Lucas Braathen endete die Saison für die Top-Speedpiloten im RedsterTeam verletzungsbedingt viel zu früh und noch vor den Weltmeisterschaften. Dafür sprangen andere Atomic-Heroes in die Bresche. Wie zum Beispiel Marco Schwarz: Der Kombi-Weltmeister (Bronze im Riesentorlauf) fuhr die Slalom-Kristallkugel sicher nach Hause – sein bisher erfolgreichster Winter. Das können auch Filip Zubcic (WM-Silber beim Parallel-Bewerb, zwei Saisonsiege im RTL) und Manuel Feller (gewann zwei Slaloms) getrost von sich behaupten. Und Andreas Sander krönte seine starke Saison in Cortina als Abfahrtsvizeweltmeister. „In Summe“, bilanziert Rennchef Christian Höflehner, „genial, was das Team in diesem herausfordernden Winter erreicht hat – 18 Weltcupsiege, acht WM-Medaillen, 45 Mal am Podium. Angesichts der Ausfälle ein mega Ergebnis.“ Nachsatz: „Es gibt im Atomic-Team, speziell unter unseren besten Athletinnen und Athleten niemanden, wo ich das Gefühl hätte, da ist die beste Zeit vorbei. Alle wollen und alle können noch zusetzen. Und deshalb denken wir auch nicht über Neu-Verpflichtungen nach: Wir sind ein starkes Team und wollen genau mit diesem Lineup auch in den nächsten Weltcup- und Olympiawinter gehen.“

#weareskiing