WINTERMÄRCHEN FÜR MIKAELA, MAURO! COMEBACK-HYPE NACH MARCEL-FUN-RUN

ALPINE DEC 17, 2020

WINTERMÄRCHEN FÜR MIKAELA, MAURO! COMEBACK-HYPE NACH MARCEL-FUN-RUN

ALPINE DEC 17, 2020

Alpine

DEC 17, 2020

Beeindruckend, berührend, begeisternd! Atomic-Athletes bringen jetzt die großen Emotionen in diesen Skiwinter, in dem es in den Zielstadien viel zu ruhig ist. Mikaela Shiffrin feierte nach dem tragischen Tod ihres Vaters und der härtesten Phase ihres Lebens im Courchevel-Riesentorlauf ihren ersten Sieg seit dem Schicksalsschlag. Eine Befreiung, die die gesamte Skiwelt zu Tränen rührte. Das zweite Wintermärchen schrieb „Mr. Recovery“ Mauro Caviezel in den Schnee: Seine besondere Faszination ist, dass er nach Verletzungen meist schneller ist als davor! Und so fuhr der Super G-Weltcupsieger nach Achillessehnenriss in Val d´Isère gleich einmal zum Comeback-Sieg – übrigens vor Atomic-Buddy Adrian Smiseth Sejersted (ebenfalls ein Rückkehrer). Gibt es ein Comeback, das diese Magic Moments toppen kann? Ja, wenn Marcel Hirscher zeitgleich im aufsehenerregenden Racing-Maßanzug ein paar Riesentorlauf-Schwünge zieht und damit einen ski-globalen Medienhype auslöst ...

Was das Wochenende an emotionalen Ski-Stories brachte, toppt wirklich alles. Nach den Plätzen 2 und 5 in Levi schien für Mikaela nach dem tragischen Tod ihres Vaters und der schwierigen Trauerphase zumindest die Slalom-Welt wieder in Ordnung. An Weltcup-Einsätze im Riesentorlauf hatte sie vor drei Wochen noch nicht einmal gedacht. Die Zeit seither überbrückte sie inkognito an einem geheimen Ort mit Nähe zur Reiteralm und zum Atomic-Headquarter in Altenmarkt. Und so wurde nach einer herben Enttäuschung im ersten RTL-Training ein Performance-Wunder möglich – trotz Hochbetriebs auf der Reiteralm tägliches High Quality-Training mit eigenem Skidoo, Factory-Support (ihr Redster-Sortiment bekam in Altenmarkt regelmäßig den feinsten Schliff). Im ersten Courchevel-RTL noch Vierte, gelang ihr im zweiten Rennen der emotionale Comeback-Sieg nach den 315 schwersten Tagen ihres Lebens.

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“Vor der Besichtigung war wieder dieses besondere Blitzen in ihren Augen, das man jetzt so lange nicht gesehen hat. Weder nach Gold bei Olympia und WM noch nach Gesamtweltcup-Siegen habe ich Mikaela so emotional erlebt. Ihre Erleichterung, ihre Freude, ihre Dankbarkeit – das hat uns alle, inklusive ihrer Konkurrentinnen, zutiefst berührt. Und es zeigt, was sie für eine Ausnahmepersönlichkeit ist.”

Christian Höflehner, Atomic Race Manager

MAGIC MAURO: “MR. RECOVERY“ MELDET SICH MIT SIEG ZURÜCK
Zum Wintermärchen von Mikaela Shiffrin kommt jenes von Mauro Caviezel. „Mr. Recovery“ verfügt über fast außerirdische Regenerationskräfte nach Verletzungen. Aber dass sich der amtierende beste Super G-Fahrer der Welt (Kugelgewinn im vergangenen Winter ohne Einzelsieg in einem Rennen) nach einer derart schweren Verletzung wie einem Achillessehnenriss mit einem Comeback-Sieg zurückmeldet, ist nach sechs Monaten Rekonvaleszenz eine Sensation. Race Manager Höflehner: „Man weiß nicht, wie er das macht: Fakt ist, dass er nach Verletzungen wieder auf die Ski steigt und auf Anhieb stärker fährt als davor.“ Da ist vielleicht sogar ein gutes Omen, dass sich Mauro am Tag nach seinem Super G-Sieg in der Abfahrt von Val d´Isère den Zeigefinger gebrochen hat und Gröden mit Schiene fahren wird. Und ja, er war nicht der einzige Sensations-Comebacker: Adrian Smiseth Sejersted, seit seinem bösen Sturz in Wengen weg vom Renngeschehen, fuhr auf Platz 2.

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MARCEL HIRSCHER: COMEBACK-HYPE NACH FUN RUN
Wer denkt, der größte Comeback-Hype an diesem Weltcup-Wochenende wäre durch Mikaela Shiffrin, Mauro Caviezel und Adrian Smiseth Sejersted ausgelöst worden, irrt. Ein Fun Run von Marcel Hirscher, löste bei ihm purstes Glück, bei der Konkurrenz Beunruhigung, bei Fans Jubel und überhaupt einen ski-globalen Medienhype aus. Auf den Social Media-Videos war mit freiem Auge zu sehen, was die Zeitnehmung belegte: Der Meister hat nichts verlernt.

Wie geht es weiter? Für die Herren stehen ein Speed-Wochenende in Gröden und der RTL-Klassiker in Alta Badia auf dem Plan und diesmal haben die Damen ihr Speed-Wochenende in Val d´Isère.

#weareskiing