SIMEN HEGSTAD KRUEGER: SIEG IM LETZTEN RENNEN DER TOUR DE SKI

NORDIC JAN 07, 2020

SIMEN HEGSTAD KRUEGER: SIEG IM LETZTEN RENNEN DER TOUR DE SKI

NORDIC JAN 07, 2020

Nordic

JAN 07, 2020

Leicht geht anders: Als Davos-Sieger über 15 Kilometer war Atomic-Langlaufstar Simen Hegstad Krueger zur Tour de Ski angereist, dann lief es in seiner Paradedisziplin weder in Toblach noch in Val di Fiemme gut. Doch ein echter Champ steckt sowas weg: Sieg im letzten Rennen der Tour – mit bärenstarkem Finish über den legendären „Final Climb“ zum Ziel auf der Alpe Cermis. Der Sieg brachte Simen in der Gesamtwertung der Tour de Ski noch auf den 5. Platz.

„Der Rhythmus ist das große Kriterium bei der Tour de Ski“, erklärt Nordic Race Manager Peter Landl, „ein schlechter Tag und du ziehst ihn mit, weil keine Zeit zur Regeneration bleibt bei sieben Etappen in neuen Tagen.“ Simen Hegstad Krueger hatte zwei schlechte Tage: In Toblach nur 22. über 15 Kilometer Freistil und in Val di Fiemme lief es für ihn im 15-Kilometer-Rennen nicht gut (23.). Doch dann, im letzten Rennen der Tour (10 Kilometer Massenstart), kam der Befreiungsschlag: Simen siegte souverän über den berühmt-berüchtigten „Final Climb“ hinauf zum Ziel auf der Alpe Cermis und katapultierte sich damit in der Gesamtwertung noch auf Platz 5.

“Das zeichnet einen Champion aus, dass er auf Niederlagen mit einem Sieg antwortet – Simen ist ein gigantisches Rennen gelaufen, im Massenstart ist es viel schwieriger, einen Vorsprung rauszuholen.”

Nordic Race Manager Peter Landl

Der Krueger-Sieg war nicht das einzige Highlight für die Redster Nordic Unit von Atomic: Weltcup-Rookie Hugo Lapalu klopfte erneut mit einem 10. Platz bei der Weltspitze an; die beiden jungen Norwegerinnen Tiril Udnes Weng und Anne Kjersti Kalvaa zeigten mit ihren Ergebnissen im Distanz-Bereich, dass ihnen im Vergleich zum Vorjahr ein enormer Entwicklungsschritt gelungen ist.

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