RIGHT ON TIME: HANNA FALK IN OLYMPIAFORM ZUM 3. SIEG

NORDIC JAN 15, 2018

RIGHT ON TIME: HANNA FALK IN OLYMPIAFORM ZUM 3. SIEG

NORDIC JAN 15, 2018

Nordic

JAN 15, 2018

Perfektes Timing! Je näher die olympischen Langlaufbewerbe rücken, desto besser kommt die Rester Nordic Unit in Schwung. Nach Simen Hegstad Kruegers Triumph in Toblach präsentierte sich nun auch Hanna Falk in Topform, gewann den Skating-Sprint in Dresden. Mit Weltrekord gewissermaßen - für den längsten Geduldsfaden der Weltcupgeschichte.

Otepää 2010, Dresden 2018. Dazwischen lagen acht Podestplätze in acht Jahren, aber auch eine lange Sieges-Durststrecke. Exakt 2918 Tage. Keine andere Langläuferin hat es bisher geschafft, nach so langer Zeit aufs oberste Treppchen zurückzukehren. Bis Hanna Falk. Vor 30 Fans aus ihrer Heimat Urlicehamn hatte die 28-Jährige nach knapp einmonatiger Weltcuppause bereits die Qualifikation für sich entschieden. „Meine Freunde haben mir sehr geholfen. Nur im Semifinale war ich etwas unkonzentiert.“ In der Tat: Hanna Falk schaffte es lediglich als Lucky Loser über die Zeitregel ins Finale. Dort aber lief alles für die Schwedin – hinter ihr kollidierten sogar zwei Teamkolleginnen.

Am Ende sprintete Hanna Falk mit 23 Hundertstel Vorsprung über die Ziellinie, fixierte ihren 3. Weltcupsieg und den zweiten für Atomic in diesem Winter. Womit sie sich auch in den erweiterten Favoritenkreis für Pyeongchang katapultierte – wenngleich der Sprint dort im klassischen Stil ausgetragen wird. Dass Hannas Form olympiawürdig ist, bewies sie auch im Team-Sprint, wo sie an der Seite von Stina Nilsson als Zweite den nächsten Sieg um nur 16 Hundertstel verpasste.

In Dresden nicht am Start waren die stärksten NorwegerInnen, die in Vang ihre nationalen Meisterschaften austrugen. Auch dort brillierten die Redster-Asse mit je einmal Gold, Silber und Bronze: Simen Hegstad Krueger holte sich mit 33 Sekunden Vorsprung über 15 Kilometer Skating Rang 1, Kathrine Rolsted Harsem wurde im Klassik-Sprint unmittelbar vor Silje Oeyre Slind Zweite. Bei den Volkslangläufern schrammten die Atomic-Asse knapp am Podest vorbei. Beim 60-km- Marathon mit Massenstart in Seefeld, auch als Kaiser-Maximilian-Lauf bekannt, gewann Ermil Vokuev RUS) den Sprint der zehnköpfigen Verfolgergruppe, wurde Vierter und führt damit in der Youth Men- Wertung, Anders Moelmen Hoest (NOR) folgte drei Sekunden dahinter auf Platz 13.

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