REDSTER-HERO MARCEL: SEIN ENTFESSELTER KITZ-TRIUMPH

ALPINE JAN 23, 2017

REDSTER-HERO MARCEL: SEIN ENTFESSELTER KITZ-TRIUMPH

ALPINE JAN 23, 2017

Alpine

JAN 23, 2017

Der Kitzbühel-Sieg von Marcel Hirscher bedeutet mehr, als „nur“ den 42. Weltcupsieg seiner Karriere.

Der zweite Durchgang, in dem er von Rang 9 zum Sieg raste, das war ein Signal an die Konkurrenz! Nämlich: So fährt der beste Skirennläufer der Gegenwart, wenn er nicht mit Augenmaß für die 6. große Kristallkugel in Serie fährt, sondern entfesselt. Ein wichtiger Sieg für den Redster-Hero: Mit aktuell 388 Punkten Vorsprung einsame Klasse im Gesamtweltcup und im Schladming-Nightrace auch schon wieder im roten Trikot des Königs der Slalomwelt.

In Durchgang 2 packte Marcel Hirscher den Ski von Wengen aus, einen Traumlauf – und raste damit zum Sieg. Es war einer dieser Läufe, nach denen die Skiwelt dem Redster-Hero stehend applaudiert. Im Ersten so weit hinten und am Ende so weit vorne – das kann nur Marcel. Dieser Rückstand (1,02), diese Klassierung (9.) und wie Marcel selbst sagte „auch der Umstand, dass Henrik Kristoffersen aus dem Rennen war“, hatten in ihm den puren Racer aktiviert. Jenen Racer, der nicht immer diszipliniert mit einem Auge auf die 6. große Kugel in Serie schauen und für sie mit dosiertem Risiko fahren muss: 100 Prozent Risiko. 100 Prozent Performance. 100 Prozent Marcel. „Das war ein Signal und auch das Timing bewirkt etwas bei Marcels Konkurrenten: am Höhepunkt der Slalom-Saison, so unmittelbar vor der WM in St. Moritz so eine Power-Demonstration, ist eine mentale Challenge für den Rest der Welt. Jetzt kommt noch Schladming, wo Marcel schon oft gezeigt hat, dass er mental der Größte ist. Schon extrem, wie er die Pace vorgibt“, ist Atomic Race Manager Christian Höflehner mit seinem Super-Star und unterm Strich auch mit dem gesamten Rennwochenende happy.

 

EIN SUPER-SONNTAG MIT DREI PODIUMS IN ZWEI RENNEN
In den Speed-Bewerben auf der Streif hatte es nicht sein wollen. Aleksander Aamodt Kilde fehlten im Super G nur 2 Hundertstel fürs Podium, Max Franz (5.) und Peter Fill (7.) waren ebenfalls knapp dran. In der Abfahrt verpasste Vorjahrssieger Peter Fill um 7 Hundertstel Platz 3. Die Atomic Ladies blieben in der Garmisch-Abfahrt ohne Top 3-Resultat und kompensierten das prompt im Super G: Stephanie Venier feierte mit Platz 2 im 43. Weltcuprennen ihren ersten Podestplatz, Tina Weirather wurde Dritte – in der Super G-Weltcupwertung liegen die beiden in umgekehrter Reihenfolge auf Platz 2 und 3. In Cortina d´Ampezzo steht für die Damen das nächste Speed-Wochenende auf dem Programm. Für die Herren der Nachtslalom in Schladming, sowie zwei Abfahrten und ein RTL in Garmisch.

#weareskiing