REDSTER-HERO MARCEL IST JETZT DER GRÖSSTE ALLER ZEITEN

RACE MAR 07, 2016

REDSTER-HERO MARCEL IST JETZT DER GRÖSSTE ALLER ZEITEN

RACE MAR 07, 2016

Race

MAR 07, 2016

Sternstunde eines Superstars: Marcel Hirscher hat in Kranjska Gora den fünften Gesamtweltcupsieg in Serie und Kristallkugel Nummer 3 im Riesentorlauf fixiert.

Das bisherige Highlight in der Skisport-Ära, die er selbst begründet hat, hat historische Dimension: Denn vor Marcel fuhr nur Atomic-Legende Marc Girardelli fünf Gesamtsiege verteilt über seine gesamte Karriere ein, all die anderen großen Namen auf der ewigen Wall of Fame des Skisports brachten es auf höchstens vier. Redster-Hero Marcel Hirscher ist mit gerade einmal 27 Jahren der Größte aller Zeiten – am Zenit seiner Möglichkeiten ist er noch lange nicht...

Kein Ski ist wie der andere. Im Hirscher-Hype ging in Kranjska Gora beinahe unter, was einen wichtigen Teil des Phänomens Marcel sehr gut beschreibt: die Balance zwischen Perfektionismus und Flexibilität. Nach dem ersten Lauf im ersten Rennen ließ der Meister Service-Koryphäe Edi Unterberger das wohl berühmteste Paar Redster GS Doubledeck aus seiner 40teiligen Race-Kollektion rennfertig machen. Es war die Nr. 22, genau jene 195er-Redster-Rakete, auf der er Val d´Isère und Alta Badia gewonnen hatte. Und die über Weihnachten in Italien entwendet und nach Tagen wieder aufgefunden worden war. Auf diesem Ski mit schon ultradünner Kante also (Marcel: „Wir haben ihn im ersten Lauf noch extra geschont“) machte er am Wochenende den Sack im Gesamt- und Riesentorlauf-Weltcup zu. Von Platz 6 auf 3 im ersten RTL, Sieg im zweiten, Podiumsplätze 88 und 89, Gesamtweltcupsieg Nr. 5, Riesentorlauf-Kristall Nr. 3. Sternstunden des Ski-Superstars, Rekorde als Dominoeffekt: Der historische fünfte Gesamtweltcupsieg in ununterbrochener Reihenfolge macht Marcel mit 27 Jahren zum Größten aller Zeiten.

Image MH

“Marcel bleibt das Maß aller Dinge im Skisport!”

Christian Höflehner

„Das macht Marcel noch erfolgshungriger, er ist noch nicht am Zenit seiner skifahrerischen Möglichkeiten“, weiß Atomic Race Manager Christian Höflehner. „Wer Marcel als Athlet ist, hat er gerade in Kranjska Gora einmal mehr bewiesen: Er ist der Mann für den Moment X! Er verwertet Chancen mit unglaublichem Renninstinkt. Gepaart mit seinem Gefühl für dosiertes Risiko, das ihm zu seiner beeindruckenden Konstanz über die Saison verhilft, bleibt er das Maß aller Dinge im Skirennsport und das wahrscheinlich noch die nächsten Jahre.“

HIRSCHER: „AB JETZT ALLES NUR NOCH REINER GENUSSSKILAUF“
Raushängen lässt Marcel Hirscher seine Überlegenheit nie, außer auf der Piste natürlich – bestes Beispiel: der Slalom von Kranjska Gora. Sein souveräner Sieg veranschaulichte den Unterschied, ob der Redster-Hero im Kopf auch die Weltcup-Gesamtwertung mitlaufen hat, oder nur die Zeit. Dieser Unterschied – Marcel: „Ab jetzt ist die Saison nur noch reiner Genussskilauf“ – betrug gleich einmal 81 Hundertstel Vorsprung auf Henrik Kristoffersen, der mit Platz 2 die kleine Kugel holte. Weltcupscore für Marcel Hirscher bisher: 175 Rennen gefahren, 90 Podien, 39 Siege. Dass das heuer seine beste Weltcupsaison ever wird, ist auch schon evident, die 1.355 Punkte aus dem Jahr 2013 hat er bereits um 90 überschritten. More to come bei der WM-Generalprobe, dem Weltcup-Finale in St. Moritz.

FILL UND AAMODT: HOLEN SIE DIE BEIDEN SPEED-KRISTALLKUGELN?
Noch zuvor haben Peter Fill in der Abfahrt und Redster-Youngster Aleksander Aamodt Kilde im Super G beim Speed-Double in Kvitfjell jeweils in der Hand, den entscheidenden Schritt in Richtung ihrer ersten kleinen Kristallkugel zu machen. „Mit den beiden Jungs fiebere ich noch ordentlich mit“, sagt Christian Höflehner. Der Race Manager des sicher stärksten Atomic Teams der vergangenen Jahre ist „mehr als glücklich mit dieser Saison. Der Generationenmix im Team hat zu dem Spirit geführt, der auch die Generation nach den Superstars Shiffrin und Hirscher schnell auf ein hohes Level gebracht hat. Mit Luft nach oben: Wir haben die richtigen Athleten und das richtige Serviceteam.“

Stark in Kranjska Gora: Marco Schwarz als Fünfter im Slalom, Mattias Hargin (7.), Marc Digruber (14), Manuel Feller mit den Platz 6 und 7 in den beiden Riesentorläufen.

Image Mika

Im Damen-Slalom von Jasna demonstrierte Atomic-Star Mikaela Shiffrin mit ihrem Sieg, was „nach einer Verletzung stärker zurückkommen“ genau in Sekunden bedeutet - 2,36 Vorsprung! Michaela Kirchgasser fuhr auf Platz 4.

#weareskiing