MIT 38 JAHREN IST „SILBER-SIMON“ NOCH IMMER EIN BIATHLON-WELTKLASSEMANN

NORDIC FEB 22, 2021

MIT 38 JAHREN IST „SILBER-SIMON“ NOCH IMMER EIN BIATHLON-WELTKLASSEMANN

NORDIC FEB 22, 2021

Nordic

FEB 22, 2021

Er ist ein stiller Held des Sports. Und immer noch der weltbeste Schütze im Biathlon: Die aktuelle Shooting-Statistik führt Simon Eder mit einem beeindruckenden Saison-Score von 95 % Treffern an. Möglicherweise hat „Sam“ dieser eine Fehlschuss im 15-Kilometer-Bewerb bei der Biathlon-WM in Pokljuka eine weitere Einzelmedaille gekostet – an seiner Ausnahmekarriere mit so vielen Höhen und Tiefen ändert das nichts. Eder, der am 23. Februar seinen 38. Geburtstag feiert, kehrt dank Silber in der Mixed-Staffel zum Auftakt auch aus Pokljuka nicht ohne Edelmetall im Gepäck nachhause zurück – weil „Silber-Simon“ noch immer ein Weltklassemann seines Sports ist.

Er vereint alle positiven Attribute in sich, die einen Weltklasseathleten auszeichnen: Ausdauer, Instinkt, Professionalität, Präzision. Mit seinen 38 Jahren ist Simon Eder der glänzende Beweis, dass man sein Ablaufdatum selbst in einer Performance-Sportart wie Biathlon selbst definieren kann. Seit 1998 ist er im Nationalkader, vor 19 Jahren gewann er seine erste Goldmedaille bei der Junioren-WM in Ridnaun. Und dazwischen lagen all die Höhen und Tiefen einer großen Karriere. Zwei Olympia-Medaillen und – inklusive der neuen aus der Mixed-Staffel in Pokljuka – fünf Mal Edelmetall bei Weltmeisterschaften hat er gewonnen. „Als Athlet und als Mensch ist ‚Sam’ schon so lange eine Bereicherung für den Sport, da ist dann auch ein auf den ersten Blick vielleicht undankbarer vierter Platz bei einer WM trotzdem eine sehr beeindruckende Leistung“, zeigt sich Atomic Nordic Team Manager Peter Landl von Simon Eder beeindruckt, zumal dieser bei der WM in allen Bewerben am Start war. Nachsatz: „Und ohne diesen für ihn ungewöhnlichen Fehlschuss wäre sich für ihn im abschließenden 15-Kilometer-Rennen auch noch eine zweite Medaille ausgegangen.“

Simon Eder ist eine wichtige Leitfigur im Atomic-Team. Etwa für junge Athleten wie den Slowenen Miha Dovzan, der bei der WM in Pokljuka mit einem 8. und einem 18. Platz ein starkes Signal setzte. Anfang März geht der IBU Biathlon Weltcup in Nove Mesto weiter.

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