MIKAELA STARTET MISSION TITEL - HATTRICK MIT PODIUM

ALPINE OCT 29, 2018

MIKAELA STARTET MISSION TITEL - HATTRICK MIT PODIUM

ALPINE OCT 29, 2018

Alpine

OCT 29, 2018

Der WM-Winter begann, wie die Olympiasaison geendet hatte – mit einer Absage und einer Redster-Athletin auf dem Podium. Mikaela Shiffrin startete die Attacke auf ihre dritte große Kristallkugel standesgemäß – mit einem dritten Platz beim Season Opener, dem Riesentorlauf von Sölden. Jener der Herren fiel Schneefall und Wind zum Opfer.

Beim Damenrennen, dessen Start um rund sieben Fahrsekunden nach unten verlegt werden musste, sorgte der Neuschnee für teils ruppige Fahrbedingungen. Hinzu kam mäßige Sicht. Eine Konstellation, die viele vor Probleme stellte. „Ich hatte trotzdem Spaß. Aber bei ein paar Schwüngen ist mir das Lachen vergangen“, bilanzierte Mikaela Shiffrin, die speziell im ersten Lauf Luft nach oben ortete.

“Ich habe einfach nicht hart genug gekämpft. Im Finale ist mir das besser geglückt.”

Mikaela Shiffrin

Mikaela Shiffrin
USA / Alpine Race

date of birth

March 15, 1995

home resort

Vail, Colorado

discipline

Slalom, Giant Slalom, Super-G

hobbies

Lesen, Tanzen

MIKAELAS PLAN: RENNEN IN ALLEN FÜNF DISZIPLINEN
Der Redster-Rakete wird in der WM-Saison 2018/19 zugetraut, als zweite Racerin der letzten 25 Jahre den Gesamtweltcup dreimal in Folge zu erobern. „Ein dritter Platz zu Beginn ist für mich persönlich zwar nicht genug, aber dafür eine gute Basis“, gibt sich Mikaela selbstkritisch. Die Saisonplanung ist jedenfalls auf das große Ziel abgestimmt. „Ich werde Rennen in allen fünf Disziplinen bestreiten. Jedes Rennen in den technischen, ausgewählte in den Speeddisziplinen. Im letzten Winter hat die Rennplanung ein wenig Hektik und Chaos reingebracht. Wir haben daraus gelernt, werden genau auf meine Energiereserven achten und meine Einsätze darauf abstimmen.“

Atomic Global Race Manager Christian Höflehner sieht sein Aushängeschild nach dem Eröffnungsrennen voll im Plan. „Mikaela hat sich bei diesen Verhältnissen verständlicherweise ein paar Reserven gelassen. Die Saison ist lang, da ist es nur vernünftig, bei solchen Bedingungen nicht das letzte Hemd zu riskieren. Eine Verletzung ist schnell passiert.“ Schlag nach bei Sofia Goggia. Die Abfahrts-Olympiasiegerin musste für Sölden passen, nachdem sie sich vor einer Woche beim Training am Hintertuxer Gletscher den rechten Knöchel gebrochen hatte.

Die Saison wird in drei Wochen mit den Slaloms im finnischen Levi fortgesetzt.

#weareskiing