GOLD, SILBER, BRONZE: 8 MEDAILLEN FÜR DAS REDSTER-TEAM BEI DER WM!

ALPINE FEB 22, 2021

GOLD, SILBER, BRONZE: 8 MEDAILLEN FÜR DAS REDSTER-TEAM BEI DER WM!

ALPINE FEB 22, 2021

Alpine

FEB 22, 2021

In diesem Atomic-Team schlägt ein Kämpferherz: Mit einem ersatzgeschwächten WM-Aufgebot ohne die Speed-Topstars Aleksander Aamodt Kilde und Sofia Goggia, ohne die Norge-Jungstars Lucas Braathen und Adrian Smiseth Sejersted war die Redster-Unit zu den Weltmeisterschaften nach Cortina d´Ampezzo angereist – mit 8 Medaillen im Gepäck kehren die Redster-Racer wieder in die Finalphase der Weltcup-Tour 20/21 zurück. Super-Woman Mikaela Shiffrin pushte diesmal mit einer hundertprozentigen Medaillenausbeute ihre unfassbare WM-Bilanz weiter nach oben – in bisher 13 WM-Rennen ihrer Karriere gewann sie 11 Medaillen, 6 davon in Gold. In drei Wochen wird sie 26 Jahre alt.

Die Ausfälle von Gold-Favorit Marco Schwarz und Manuel Feller im abschließenden WM-Slalom ändern nichts an der Zufriedenheit mit der Gesamtbilanz. Global Race Manager Christian Höflehner: „Ehrlich – mit so einer Ausbeute von acht Medaillen konnten wir zu Beginn dieser Ski-WM nicht rechnen, nachdem ja Aleksander Aamodt Kilde, Sofia Goggia, Nicol Delago, Adrian Smiseth Sejersted und Lucas Braathen verletzungsbedingt nicht am Start sein konnten.“

“Andreas Sander mit seinem ersten Karriere-Podium gleich als Vizeweltmeister in der Abfahrt, Mikaela Shiffrin nach einem Jahr Speed-Pause mit Bronze im Super-G: Diese beiden unerwarteten Medaillen haben dem gesamten Team Auftrieb gegeben und uns bewiesen, dass wir materialmäßig voll auf dem Punkt sind.”

Global Race Manager Christian Höflehner

MIKAELA UND MARCO: DIE WM ALS RÜCKKEHR ZUR BESTEN VERSION
Vier Rennen, vier Medaillen bei einer WM, das ist für 99 Prozent aller Skirennläuferinnen ein einmaliges Karriere-Highlight. Bei Mikaela Shiffrin ist es nur die Fortsetzung eines Langzeittrends. Seit ihrem WM-Debut in Schladming 2013 hat sie bei jeder WM Medaillen gewonnen, insgesamt 11 in 13 Rennen, und sechs Mal wurde sie Weltmeisterin (diesmal in Cortina in der Kombination, im Riesentorlauf gewann sie Silber, in Super-G und Slalom jeweils Bronze) – und das alles wenige Wochen vor ihrem 26. Geburtstag. „Die Freude, die Leichtigkeit, der Siegeswille: Diese beiden WM-Wochen waren für Mikaela vermutlich das letzte fehlende Puzzleteil, um wieder dort anzudocken, wo sie vor ihrer schwierigen Phase, vor der langen Pause gestanden ist. Schön, diesen Prozess aus nächster Nähe mitzuverfolgen“, sagt Christian Höflehner.

Ganz ähnlich ist die Situation bei Marco Schwarz: Im Pandemie-Winter hat ihn die konsequente Arbeit wieder zurück auf das Slalom-Siegespodest gebracht (wo er aktuell die Weltcupwertung anführt). Diese WM hat aber erstmals wieder den Blick auf das skifahrerische Kompletttalent von „Blacky“ freigegeben: Weltmeister in der Kombination mit sensationeller Super-G-Performance, Bronze im Riesentorlauf; sein Ausfall auf Medaillenkurs in der Paradedisziplin Slalom ändert nichts an der äußerst vielversprechenden Perspektive für die Zukunft. Dasselbe gilt für Filip Zubcic (Silber im Parallel-RTL, Platz 4 im RTL) oder seinen Atomic-Landsmann Istok Rodes (starker Auftritt als Sechster im Slalom).

RÜCKKEHR AUF DIE WELTCUP-TOUR: WAS GEHT DA NOCH?
Drei Damenabfahrten stehen in dieser Saison noch aus – trotzdem: Nach ihrer fulminanten Siegesserie vor der Verletzung wird Speed-Queen Sofia Goggia „noch vom Wohnzimmer aus um die Abfahrtskugel mitfahren“, wie Race Manager Höflehner es formuliert. Aktuell hat sie noch 195 Punkte Vorsprung auf Redster-Kollegin Breezy Johnson. Multitalent Esther Ledecka (zwei Mal Vierte in den Speedrennen bei der WM, zwei Mal Vierte in den Weltcupwertungen Abfahrt und Super-G) ist die einzige Athletin, für die es gleich wieder mit einer Weltmeisterschaft weitergeht – ab jetzt bereitet sie sich für die Snowboard-WM in Rogla Anfang März vor.

Marco Schwarz hat beste Chancen auf den Gewinn seiner ersten Slalom-Kristallkugel, für alle anderen, so Race Manager Christian Höflehner, sei wichtig, die außergewöhnliche Saison mit guten Rennen zu Ende zu fahren, um sich eine möglichst gute Ausgangsposition für den kommenden Winter zu schaffen.

#weareskiing