DEBÜTSIEG FÜR MÄRCHENPRINZ MANUEL – TEAM WÜNSCHT ALEKS: GET WELL SOON!

ALPINE JAN 18, 2021

DEBÜTSIEG FÜR MÄRCHENPRINZ MANUEL – TEAM WÜNSCHT ALEKS: GET WELL SOON!

ALPINE JAN 18, 2021

Alpine

JAN 18, 2021

Im Winter der Pandemie bewahrt die Hochspannung der Weltcupsaison ein Stück Normalität – und jedes Wochenende ist eine emotionale Hochschaubahn für das Atomic Team. Das glückliche Strahlen von Mikaela Shiffrin bei ihrem Slalomsieg in Flachau, die Hiobsbotschaft vom Saison-Aus für den amtierenden Gesamtweltcupsieger Aleksander Aamodt Kilde, die Freude über den ersten Weltcupsieg für Flachau-Märchenprinz Manuel Feller, der Slalom-Thriller zwischen ihm und seinem Redster-Buddy Marco Schwarz – nichts für schwache Nerven...

Ihr vierter Sieg im Nachtslalom von Flachau hat Mikaela Shiffrin wieder ein großes Stück zurück zur alten Stärke gebracht. „Nicht nur aufgrund der Tatsache, weil ihr 68. Weltcupsieg auch gleichzeitig der 100. Podestplatz ihrer Karriere war, sondern weil Mikaela ihre Leistungen wieder so abrufen kann, wie sie es gewohnt war. Wer sie gut kennt, hat gesehen – alles anders, vom Gesichtsausdruck bis hin zur Körpersprache, das alte Feuer lodert wieder“, beschreibt Christian Höflehner das mentale Comeback seiner Ausnahmeathletin. Dass bei den Riesentorläufen in Kranjska Gora diesmal „nur“ zwei sechste Plätze rausgeschaut hätten, ändere gar nichts an der richtigen Entwicklung: „Ich habe Mikaela auf der Reiteralm Riesentorlauf fahren gesehen: stärker als je zuvor! Die Stabilität wird zurückkommen, daran besteht kein Zweifel.“

Mikaela Shiffrin

MÄRCHENPRINZ MANUEL IST ENDLICH KÖNIG

„Endlich!“ Unendlich viel Erleichterung lag in diesem einen Wort, als Manuel Feller im Flachau-Slalom Nr. 1 zum ersten Mal in seiner Karriere als Sieger abschwang. Der Märchenprinz ist endlich König: Die richtige Antwort auf die Erregung über seinen Märchenwiesen-Sager im Vorfeld des Rennens, in dem er nur die alte Weltcup-Wahrheit ansprach, dass Rennen auch auf leichten Hängen nicht einfacher zu gewinnen sind. Sein Atomic Race Manager Christian Höflehner findet ohnehin gut, dass sich Manu ab und an mit markigen Sprüchen aus dem Fenster lehnt: „Echte Typen sind schon wichtig für den Sport. Und wenn sie so schnell sind, wie er im Moment, kommt das noch besser!“ Was genial kommt, ist das Slalom-Match zwischen den beiden Redster-Buddys Manuel Feller und Marco Schwarz: „Kumpel und Konkurrent, das ist bei intelligenten Athleten kein Widerspruch, die beiden beweisen das eindrucksvoll – sie pushen sich gegenseitig und haben die Disziplin, in der die Dichte am höchsten ist, richtig gut im Griff“, freut sich Höflehner.

DAS SAISON-AUS FÜR ALEKSANDER TUT WEH

Als „echt bitter“ bezeichnet Höflehner das Verletzungspech seines Redster-Teams im Speed-Bereich. „Es war nur ein unspektakulärer Innenskifehler von Aleksander Aamodt Kilde beim Super G-Training, der Servicemann hat das Geräusch am Pistenrand gehört – Kreuzbandriss! Das Saison-Aus für Aleks tut weh. So ist der Sport leider halt auch: Gerade hatten wir noch mit Mauro Caviezel den Führenden, mit Aleksander den Zweiten, mit Adrian Smiseth Sejersted den Vierten der Super G-Weltcupwertung – jetzt fehlen alle drei verletzungsbedingt in Kitzbühel, wobei wir bei Mauro und Adrian immerhin auf ein baldiges Comeback noch in dieser Saison hoffen.“

Die Saison geht jetzt mit jeweils zwei Abfahrten und einem Super G für die Herren in Kitzbühel für die Damen in Crans Montana weiter.

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