BACKLAND HELDEN AM ZIEL DER ULTIMATIVEN SKITOUR

BC TOURING APR 24, 2018

BACKLAND HELDEN AM ZIEL DER ULTIMATIVEN SKITOUR

BC TOURING APR 24, 2018

BC Touring

APR 24, 2018

Red Bull Der Lange Weg – Die längste Skitour der Welt. In 36 Tagen und 23 Stunden absolvierten fünf Athleten ihre Alpenüberquerung von Reichenau an der Rax in Österreich bis zur Hafenstadt Nizza an der Côte d’Azur.

Beim Red Bull Der Lange Weg legte auch Mark Smiley (USA), Expeditionsbergsteiger, Bergführer und Fotograf auf Atomic Backland Ultimate Modellen eine Distanz von 1.721 Kilometern sowie 89.644 Höhenmeter im Aufstieg zurück. Insgesamt war er dabei 375 Stunden in Bewegung. Das Team gönnte sich keinen Ruhetag und bei einer durchschnittlichen täglichen Gehzeit von 10h41min wurden im Schnitt 47,8 Kilometer und 2.490 Höhenmeter im Aufstieg absolviert.

“Ich bin wahnsinnig erleichtert, in Nizza angekommen zu sein. Es gab unzählige Male den Gedanken aufzuhören, aber es gab auch immer überzeugende Gründe weiterzugehen. Ich habe dabei meinen Körper, meinen Geist und die Beziehung mit meiner Frau, die auch im Finisher-5er-Team des Langen Wegs ist, ans Limit gepusht. Am Ende gehe ich stärker aus dem Abenteuer heraus.”

Mark Smiley nach der euphorischen Ankunft in Nizza

Im Skisack von Mark gab es eine Auswahl von Backland Ultimate-Modellen. Bei diesem Abenteuer drehte sich alles um Effizienz – jeden Aufstieg und jede Abfahrt mit möglichst wenig Aufwand zu absolvieren. Und sich natürlich dabei auch in jeder Situation auf das Material verlassen zu können. „Ich hatte zwei Skimodelle dabei. Den Backland UL 65, den ich an allen außer zwei Tagen verwendet habe. Und den Backland 78 für technisch schwierige Passagen, wie z.B. den Mont Blanc-Tag. Mit Rennskis wie den 65er hatte ich bis 6 Wochen vor dem Start wenig Erfahrung. Nach kurzer Eingewöhnungsphase bin ich aber bei allen Schneebedingungen entspannt auf den schmalen Skiern gefahren. Von Tag 1 bis Tag 36 war es dasselbe Paar Ski, und wir waren nicht zimperlich. Zahllose Straßenüberquerungen, Flussdurchquerungen und die dünnen Schneedecken in den Tallagen musste mein Ski wegstecken. Die Felle waren superschnell, mental sehr wichtig, und auch diese haben wirklich jeden Untergrund problemlos mitgemacht. Ich habe auch denselben Backland Ultimate-Schuh jeden Tag getragen. Am dritten Tag hatte ich mir den Knöchel verstaucht. Meine Therapie war, den rechten Schuh für einige Tage möglichst immer verriegelt zu lassen, damit der Knöchel stabilisiert wird. Das hat gut funktioniert und Schuh hat nicht darunter gelitten. Das Problem ist ausgeheilt und danach sind wir wieder mit voller Bewegungsfreiheit gelaufen.“

Ultra-Ausdauer-Athletin Nuria Picas reflektiert mit etwas Abstand das Projekt, nachdem sie an Tag 11 entschieden hat, nicht weiter zu gehen.
„Es war eine großartige Erfahrung, die mich als Athlet wachsen ließ, aber auch als Mensch. Während der ersten Tage des Abenteuers durchlief ich viele Höhen und Tiefen, physisch und auch mental. Irgendwann kam ein Moment, an dem ich das Risiko für mich nicht mehr kontrollieren konnte. Auszusteigen war eine mutige Entscheidung, und ich bereue es nicht. Wenn ich eine Entscheidung treffe, schalte ich sofort auf die nächsten Aufgaben um. Zu Hause habe ich das Team täglich verfolgt, aber ohne große Obsession. Vor allem, wenn ich in den Bergen unterwegs war, habe ich immer an sie gedacht und ihnen Energie geschickt.“

Atomic ging für das Projekt in eine Kooperation mit Heli Putz von der Outdoorleadership. Ein enorm anspruchsvolles Vorhaben, aber genau in Linie mit der Mission der Marke: ‚Makes you a better Skier‘. Zugegeben, hier auf höchstem Niveau, aber jeder Skitourensportler wird mit perfekt gewähltem Equipment seinen ganz persönlichen ‚Langen Weg‘ realisieren können.

Die Expedition im Rückblick. Auf der Website zu dem Projekt kann man in Routenprofil und Live-Tracker den Weg des Teams rückblickend nachvollziehen: www.redbullderlangeweg.com.

Inspiriert war Red Bull Der Lange Weg von den vier österreichischen Skibergsteigern Robert Kittl, Klaus Hoi, Hansjörg Farbmacher und Hans Mariacher, welche die Route 1971 mit nur einem Supportmann in einem VW Bus, Alois Schett, bezwungen hatten.

#weareskiing