ATOMIC-STAR MARCEL GLÄNZTE
AUCH BEIM NIGHT RACE

ALPINE JAN 26, 2017

ATOMIC-STAR MARCEL GLÄNZTE
AUCH BEIM NIGHT RACE

ALPINE JAN 26, 2017

Alpine

JAN 26, 2017

44.000 Zuschauer, ein Fahnenmeer in Rotweißrot, Pilot und Material ready für die nächste High-End-Performance.

Für Marcel Hirscher und Atomic konnte nicht allzu viel schief gehen bei diesem 20. Night Race in Schladming. Und tatsächlich: Keine 55 Stunden nach dem Power Act von Kitzbühel begeisterte Redster-Rakete Marcel mit zwei grandiosen Läufen – am Ende fehlten lediglich neun Hundertstel zum prestigeträchtigen Slalom-Doppelschlag. Mehr als bemerkenswert: Der Weltcupleader biegt nun mit 368 Punkten Vorsprung ins letzte Saisondrittel.

„Ich bin überzeugt: Das Hundertstelglück wird schon sehr bald zu mir zurückkommen“, war sich Marcel nach dem neunten zweiten Platz, dem 13. Podium des Winters, sicher. Vielleicht schon beim WM-Slalom in dreieinhalb Wochen in St. Moritz? Auf der Planai hatte für Marcel bei der allerletzten Zwischenzeit bereits „Grün“ aufgeleuchtet (14 Hundertstel Vorsprung), am Ende hatte er dennoch knapp das Nachsehen. „Im letzten Teil habe ich mir die Schneid’ abkaufen lassen, da war mehr drin“, bilanzierte Marcel, der neuerlich auf jene Ski vertraute, die ihm im Finale von Wengen und Kitzbühel wertvolle Dienste geleistet hatten.

 

“Speziell im Flachen war die Grundgeschwindigkeit extrem beeindruckend. Wir werden uns jetzt sicher nicht zurücklehnen, freuen uns aber, mit Marcel ein Paket entwickelt zu haben, das bei diesen Bedingungen richtig gut funktioniert! ”

Atomic Race Director Christian Höflehner

MARCELS TATKIK FÜRS SAISONFINISH: MORE RISK, MORE FUN
Für Marcels restliche Saisoneinsätze erwartet Höflehner weitere Leistungsexplosionen. „Je beruhigender sein Vorsprung im Gesamtweltcup, desto mehr wird er bereit sein, ein Schäuferl zuzulegen. Dass er sich mit dem derzeitigen Punktestand ganz wohl fühlt, hat schon die Risikobereitschaft in den letzten Rennen gezeigt.“ Hoch zufrieden war der Redster-Rennchef auch mit Manuel Feller, der nach fünf Ausfällen bzw. vier Einfädlern in den vergangenen sechs Slaloms als Sechster im letzten Rennen vor der WM das Ticket für St. Moritz gelöst hat. „Riesenrespekt vor seiner Leistung. Mit dieser Vorgeschichte eine solche Performance abzuliefern, zeugt von großer Klasse.“

Das letzte Weltcup-Saisondrittel startet für die Herren mit zwei Abfahrten und einem Riesentorlauf in Garmisch, die Damen bestreiten nach dem Riesentorlauf am Kronplatz (Rang 5 für Redster-Ass Mikaela Shiffrin) den Klassiker in Cortina (Abfahrt, Super-G). Über einen Einsatz der Weltcupführenden (derzeit 70 Punkte Vorsprung) auf der Tofana wird kurzfristig entschieden.

#weareskiing