ALEKSANDER KILDE: SHIT HAPPENED – AB JETZT GIBT´S NUR NOCH VOLLGAS

ALPINE MAR 03, 2020

ALEKSANDER KILDE: SHIT HAPPENED – AB JETZT GIBT´S NUR NOCH VOLLGAS

ALPINE MAR 03, 2020

Alpine

MAR 03, 2020

Das Weltcup-Finish: ein Actionfilm! Während Aleksander Aamodt Kilde beim Hinterstoder-Super-G mit bester Zwischenzeit unterwegs war, da schien es nur eine Frage zu geben: Stockt er sein Punktekonto im Weltcup zwei- oder dreistellig auf? Und plötzlich war der Redster-Weltcupleader draußen! Null Punkte in dieser heiklen Phase in der Paradedisziplin, das tat weh. „Shit happens“, postete er. Und fand postwendend mit Platz 3 in der Super-Kombi und Platz 6 im RTL wieder zu seiner Pace. Shit happened: Und für alles, was bei grassierendem Corona-Virus im Saison-Finish jetzt noch an Rennen stattfindet, gibt es bei Aleksander nur noch eine Devise – Vollgas.

„Ein Wochenende voller Freude – bis auf diesen einen Schwung ...“, meint Atomic Global Race Manager Christian Höflehner mit einem Augenzwinkern. Mehr Aufmerksamkeit will er Aleksander Aamodt Kildes Missgeschick im Super-G von Hinterstoder nicht widmen: „Hadern hilft ja nicht, der Konjunktiv vergibt keine Punkte. Wichtig ist, dass Aleks sofort wieder in den richtigen Modus geschaltet und sowohl in der Super-Kombi als auch im Riesentorlauf gut gepunktet hat. Jetzt ist Alexis Pinturault im roten Trikot – aber auch der Gejagte. Für Aleksander gibt es ab sofort nur noch eine Devise: Vollgas!“ Wenn es nicht aufgrund der unsicheren Situation um das Corona-Virus zu einer kurzfristigen Absage kommt, dann hat Aleksander Aamodt Kilde am Wochenende beim Speed-Double im heimatlichen Kvitfjell (Norwegen) schon die nächste Chance, sein Punktekonto in Abfahrt und Super-G aufzustocken. Aktuell beträgt sein Rückstand 22 Punkte.

REDSTER-ATHLETEN IN SPÄT-HOCHFORM
Während Aleksander Aamodt Kilde den spannenden Kampf um die große Kristallkugel weiter offen hält, zeigten auch seine Teamkollegen in der Finalphase des Winters keinerlei Ermüdungserscheinungen in Hinterstoder. Mauro Caviezel setzte mit zwei zweiten Plätzen (Super-G, Super-Kombi) seine Podest-Serie fort. Filip Zubcic bestätigte seinen Sieg von Yuzawa Naeba mit einem zweiten Platz im RTL. Auch Manuel Feller zeigte mit Platz 11 aufstrebende Tendenz. Marco Schwarz gibt die drittschnellste Laufzeit im zweiten Durchgang Auftrieb.

Ester Ledecka hat nach ihrem 6. Platz im Super-G von La Thuile nun 503 Punkte im Gesamtweltcup – das garantiert ihr eine attraktive Startnummer in allen Disziplinen.

#weareskiing