TINA WEIRATHER:
EIN REDSTER
WEEKEND DER
EXTREME MIT
HAPPY END!

RACE FEB 22, 2016

TINA WEIRATHER:
EIN REDSTER
WEEKEND DER
EXTREME MIT
HAPPY END!

RACE FEB 22, 2016

Race

FEB 22, 2016

Gute Aussichten. Happy-End am Wochenende der Extreme: Einen Tag nach dem schlechtesten Abfahrtsresultat ihrer Weltcupkarriere strahlte Redster-Speedlady Tina Weirather über Weltcuptriumph Nummer 5. Peter Fill verbesserte in Chamonix seine Aussichten auf den Gewinn der ersten Kristallkugel seiner Karriere.

 

 

5 x 5 = 25, logisch. Der 5. Podestplatz 2015/16 und der 5. Weltcupsieg ergaben im Super-G von La Thuile für Tina Weirather das 25. Top-Resultat im Skiweltcup. Keine Selbstverständlichkeit: Am Vortag hatte die 26-Jährige mit Rang 35 ihr All-Time-Low in der Abfahrt verzeichnet. Der Unterschied zwischen 35 und 1? Blindflug am Samstag, gute Bodensicht am Sonntag. Eine Amplitude, die angesichts ihrer Verletzungsgeschichte erklärbar wird. “Sonntag hat mir das perfekte Material zusätzlich geholfen. Ein großes Danke an Servicemann Klaus Huttegger”, grinste die Atomic-Athletin, die bei Temperaturen über 10 Grad und Weichschneebedingungen den Durchblick behielt und die großen Namen um 6 Zehntel und mehr distanzierte.

 

 

PETER FILL KANN 1. KRISTALL AUS EIGENER KRAFT SCHAFFEN
Tolle Aussichten eröffnen sich für Atomic-Star Peter Fill (seit 2007 powered mit Racematerial aus Altenmarkt) nicht erst seit dem Chamonix-Wochenende. Ihm fehlen nach seinem 5. Rang auf der Kandahar in der Abfahrtswertung zwei Rennen vor Saison nur mehr 26 Zähler auf Aksel Lund Svindal (verletzt), die fitten Verfolger weisen 69 (Theaux), 73 (Jansrud) und 78 Punkte Rückstand (Paris) auf. Ausständig noch die Rennen in Kvitfjell und das Saisonfinale in St. Moritz. Ein zweiter und ein dritter Platz würden in jedem Fall reichen, ein Sieg und ein achter ebenso. “Die Strecke in Kvitfjell lag mir bisher nicht unbedingt. Macht aber nichts, in diesem Winter bin ich ohnehin auf den Abfahrten, die mir nicht so entgegen kommen, am stärksten.” Atomic Race Director Christian Höflehner: “Abfahrtskristall war am Saisonbeginn nicht unbedingt auf der Liste unserer realistischen Saisonziele. Jetzt hat es Peter selbst in der Hand, wenn er seine Leistung bringt.”

“Wir freuen uns jedenfalls, bis zum letzten Rennen um die Kugel zu kämpfen.”

Christian Höflehner

MARCEL HIRSCHER: DIE LEHREN AUS SEINER ASIEN-TOURNEE
Peter Fill wird Dienstag beim City-Event in Stockholm ebenso wenig am Start stehen wie Tina Weirather und Mikaela Shiffrin (bereitet sich in Hinterreit auf Superkombi und Super-G in Soldeu / AND vor). Marcel Hirscher hingegen biegt ebendort in die Saison-Zielgerade ein. 10 Rennen stehen noch auf seiner To-Do-List 2015/16, der Fokus im Training lag zuletzt auf dem Hinterstoder-Triple von 26. bis 28. Februar, bestehend aus Super-G und zwei Riesentorläufen. Christian Höflehner: „Es war wichtig, vor Ort zu trainieren, um das wellige Gelände kennenzulernen, auch wenn der Nebel keine Fahrten von ganz oben zugelassen hat. Wir haben die freie Zeit auch zu umfangreichen Tests genützt, erhoffen uns im Riesentorlauf einen weiteren Schritt vorwärts.“ Die Asien-Tournee ist längst abgehakt. „Auf dem langen Weg zur Kugel kann nicht immer alles nach Plan laufen. Marcel arbeitet solche Misserfolge akribisch auf, zieht seine Lehren und gibt dann die richtige Antwort.“

#weareskiing