THREE-PEAT! MIKAELA BEHIELT IN KILLINGTON DEN DURCHBLICK

ALPINE NOV 26, 2018

THREE-PEAT! MIKAELA BEHIELT IN KILLINGTON DEN DURCHBLICK

ALPINE NOV 26, 2018

Alpine

NOV 26, 2018

Vier Rennen ist die neue Skisaison im Damen-Weltcup gerade mal alt – und schon liegen 114 Punkte und mehr zwischen Redster-Rocket Mikaela Shiffrin und dem Rest der Welt. Bei der dritten Auflage ihres Heimrennens in Killington (USA) behielt die 23-Jährige im dichten Nebel ihre weiße Weste im Slalom, gewann zum dritten Mal in Serie in Vermont. Beim Herren-Speedauftakt in Lake Louise überraschte Mauro Caviezel mit Rang drei.

„In der Abfahrt hatten wir uns nach den außergewöhnlich guten Leistungen im Training ein wenig mehr erhofft“, gibt Atomic Global Race Manager Christian Höflehner zu, „der Super-G aber hat uns gezeigt, dass wir ganz vorn mitmischen können.“ Der 30-jährige Schweizer Mauro Caviezel stellte als Dritter sein bestes Weltcupergebnis (Super-G Aspen 2017) ein, lag nach einer Minute Fahrzeit sogar an der Spitze des Klassements. Auch Adrian Smiseth Sejersted (NOR) war unterwegs zu einem noch besseren Resultat, landete nach einem Fehler im Schlussteil schließlich auf Platz acht.

IM BLINDFLUG ZUR NÄCHSTEN BENCHMAR
Bei den Damen überstrahlte Mikaela Shiffrin die gesamte Redster-Performance. Die 23-Jährige kam im Riesentorlauf auf Rang vier („Da fehlte mir das richtige Aggressivitätslevel“) – um dann ihre Siegesserie im Slalom fortzusetzen. Ein Rennen, das schon aufgrund der Sichtverhältnisse nicht ganz einfach zu gewinnen war. „Manchmal wusste ich selbst nicht, ob ich mich noch im Kurs befinde“, gestand Shiffrin, die nach vier Saisonrennen bei 310 Punkten liegt (fünf mehr als vor einem Jahr) und alle drei in Killington ausgetragenen Torläufe gewonnen hat. Wie übrigens überhaupt 25 der letzten 31, 29 Mal stand Shiffrin zumindest auf dem Podest. Christian Höflehner: „Was mir Respekt abringt, ist, dass die Konkurrenz mit dem Messer zwischen den Zähnen fährt, während Mikaela ihre Rennen überlegt, fast schon mit Bedacht gewinnt.“ Killington 2018 war in Summe Shiffrins 34. Slalom-Weltcupsieg, womit sie nun nur mehr einen Triumph hinter ihrem Jugendidol Marlies Schild rangiert. Am 22.12. besteht in Courchevel die historische Chance gleichzuziehen.

“Was mir Respekt abringt, ist, dass die Konkurrenz mit dem Messer zwischen den Zähnen fährt, während Mikaela ihre Rennen überlegt, fast schon mit Bedacht gewinnt.”

Atomic Global Race Manager Christian Höflehner

MARCEL MAHNT SOFIA ZUR GEDULD
Während die Herren nun für Abfahrt, Super-G und RTL nach Beaver Creek übersiedeln, reist der Damentross für zwei Abfahrten und einen Super-G nach Lake Louise. Dort wird weiterhin Sofia Goggia (Knöchelbruch) fehlen. Die erhielt nun per Telefon moralische Unterstützung von Marcel Hirscher. Dessen guter Rat: den Knochen unbedingt die 12 Wochen Zeit zum Heilen zu geben, nur ja keine vorschnellen Comebacks zu wagen. Die Abfahrts-Olympiasiegerin versprach, sich in Geduld zu üben.

#weareskiing