SUPER-SIMEN HOLT AUF LETZTEM ANSTIEG REDSTER-TOUR-PODIUM!

NORDIC JAN 07, 2019

SUPER-SIMEN HOLT AUF LETZTEM ANSTIEG REDSTER-TOUR-PODIUM!

NORDIC JAN 07, 2019

Nordic

JAN 07, 2019

Simen Hegstad Krueger ist nicht nur ein begnadeter Langläufer, er hat auch viel dramaturgisches Talent für große Momente im Langlaufsport. Bei Olympia in Pyeongchang hatte dem Atomic-Star die hochemotionale Trilogie Sturz im Startgetümmel – Stockbruch – Sieg im Skiathlon zu Weltberühmtheit verholfen. Jetzt, bei der Tour de Ski, sicherte sich der Norweger mit einer Gewaltleistung auf dem allerletzten Anstieg über die zur Alpe Cermis als Dritter seinen Platz am Podest. Ein ersehnter Erfolg, fast so bedeutend wie seine drei Olympia-Medaillen – denn jetzt ist Simen wieder zurück in der Zukunft.

Wer als Noname zu Olympischen Winterspielen fährt und mit zwei Gold- und einer Silbermedaille wieder nachhause, in dessen Leben ist nichts mehr so, wie es einmal war. Atomic-Athlet Simen Hegstad Krueger hat diese Senkrechtstarter-Story selbst erlebt: Als sentimentaler Held von Pyeongchang, der nach einem Sturz mit seinem Redster-Setup im Olympia-Skiathlon 67 Konkurrenten überholte, am Ende siegte – und zu dieser Goldenen eine weitere in der Staffel und Silber im Skating-Bewerb über 15 Kilometer gewann. Wow! Nur: In Weltcup-Winter 1 nach dem Durchbruch in der neuen Rolle als Langlauf-Star musste Simen erst ankommen. Er ist zwar gute Rennen gelaufen, aber nie an seinem Optimum.

“Und deswegen ist Simen´s dritter Platz bei der Tour de Ski noch einmal mehr Wert – dieser letzte Anstieg, dieses Rennen, dieses Gesamtergebnis ist wie ein Befreiungsschlag.”

Atomic-Nordic Team Manager Peter Landl

Die überragende Bestzeit auf dem 3-Kilometer-Anstieg über die Skipiste zur Alpe Cermis (Val di Fiemme) – auf dem schon so viele große Athleten gestrauchelt sind – sie brachte für Simen Platz 3 auf einer Tour de Ski mit emotionalen Ups and Downs. Simen Hegstad Krueger: „Es war im Skating, bis auf das Rennen in Oberstdorf, immer ok, aber irgendwie hat der letzte Punch gefehlt. Wie schon die ganze Saison. Diese letzten 5 Prozent, die dann in einem Rennen Unmögliches möglich machen. Im letzten Rennen habe ich diese Power wieder gespürt, vor allem auf dem Anstieg. Alles da, die Power, die Performance am Ski – das nehme ich mit in die nächsten Rennen.“

Toblach, Val Müstair, Oberstdorf, Val di Fiemme: Die Tour de Ski, mit ihren sieben Rennen in neun Tagen für Athleten ohnehin schon an der Grenze der Belastbarkeit, forderte heuer aufgrund einer aufwändigen Reiselogistik zusätzlich Tribut mit vielen Infekten. Davon waren leider auch Redster-Athleten betroffen: Evgenij Belov wurde nach guter Performance als 7. im 15-km-Massenstart klassisch in Oberstdorf krank, auch Lotta Udnes Weng (in Val Müstair erstmals in einem Sprint-Finale, Platz 6) und Linn Soemskar (5. im Sprint von Toblach) mussten grippebedingt während der Tour w. o. geben.

Erfreuliche Nachricht von den Nordischen Kombinieren: Atomic-Athlet Franz-Josef Rehrl bleibt konstant Weltspitze – in Otepää (Estland) kam er nach Führung im Springen insgesamt auf Platz 5 und ließ dann im zweiten Rennen am Wochenende einen 7. Platz folgen.

#weareskiing