SUPER REDSTER SERIE & MARCELS PRÄZISION

RACE JAN 11, 2016

SUPER REDSTER SERIE & MARCELS PRÄZISION

RACE JAN 11, 2016

Race

JAN 11, 2016

Kristallklarer Fokus. Marcel Hirscher, der Präzisionsskifahrer: In Adelboden zeigte er einmal mehr, wie genial er Risiko und Rechenkalkül, Kick und Kontrolle in dieser wichtigen Phase des Weltcups gegeneinander abzuwägen weiß. Sein zweiter Platz bedeutet weitere 80 wertvolle Punkte für die Gesamtwertung und war gleichzeitig ein klares Signal an die Slalomkonkurrenz - 2016 hat Marcel auch in den engsten Radien wieder den höchsten Speed.

Die Rennanalyse braucht nur wenig Platz. „Ein, zwei Schwünge nicht g´scheit getroffen, das reicht schon, so wie im Moment gefahren wird“, leitete Marcel Hirscher pragmatisch die zum zweiten Slalomsieg hintereinander fehlenden sechs Hundertstel Rückstand her. Als Slalom-Zweiter im wetterbedingt einzig möglichen Renneinsatz auf dem Chuenisbärgli nahm er wie-der 80 Punkte für den Gesamtweltcup (Vorsprung jetzt 165 Punkte) mit. Und, bei aller Freude an Showdowns zwischen Kippstangen, um den Gesamtweltcup geht es in diesem Winter vor allem. Um die historische fünfte große Kristallkugel en suite, die Marcel heuer als erster Skirennläufer gewinnen kann.

DIE DOSIS MACHT DEN SHIFT: MARCELS PRÄZISION
Durch das Weitwinkelobjektiv der Saison betrachtet, war Adelboden wieder einmal Ausdruck der skifahrerischen und taktischen Brillanz von Marcel Hirscher. Atomic Race Director Christian Höflehner erklärt dazu: „Beeindruckend bei Marcel ist nicht nur, dass er seine seit Jahren anhaltende Super-Serie jede Woche prolongiert.

Beeindruckend ist, dass Marcel gleichzeitig immer die Gesamtwertung im Hinterkopf haben muss: Während Slalom-Spezialisten am letzten Zacken riskieren, muss Marcel Kick und Kontrolle auch im Slalom in Balance halten - die Präzision, mit der ihm das gelingt, macht seine Klasse aus.“ Die Dosis macht den Shift: Der Adelboden-Slalom war ein Musterbeispiel für angepasstes Risiko, denn „Marcel war trotz der schwierigen Bedingungen kontrolliert sicher unterwegs“, analysiert Höflehner. Die minimalen Justierungen am Redster-Setup Hirschers in Sachen Laufruhe und Spurstabilität waren eine richtige Maßnahme, auch für die kommenden Klassiker in Wengen, Kitzbühel, Schladming.

DIE SLALOM-DIAMANTEN IM SOG DES SKI-GIGANTEN
Atomic-Ikone Benni Raich als TV-Experte und viele andere Kenner und Insider applaudieren den Slalom-Diamanten im Sog des Ski-Giganten. Manuel Feller carvte als Sechster zu sei-nem besten Weltcupergebnis und das mit Startnummer 30! Höflehner: „Rechnet man diesen Startnummernnachteil gegenüber den Top-Platzierten ein, erahnt man, wie gut Manuel wirklich drauf ist.“ Marco Schwarz (23.) und Marc Digruber (25.) landeten neuerlich in den Punkterängen, trotz Ausfalls ist auch mit Mattias Hargin bei den Klassikern wieder zu rechnen.

MICHI KIRCHGASSER: „ICH WILL AUF´S PODIUM!“
Klare Ansage von Michi Kirchgasser für den Nachtslalom in Flachau am Dienstag in Abwe-senheit ihrer verletzten Kollegin Mikaela Shiffrin: „Ich will aufs Podium!“ Es ist ihr Heimrennen und sie hat alle Skills, die es für das Podium braucht.

#weareskiing