SIMON AUCH BEI – 23 GRAD SUPER SPRINT-LADIES LÄCHELN IN LAHTI

NORDIC FEB 13, 2019

SIMON AUCH BEI – 23 GRAD SUPER SPRINT-LADIES LÄCHELN IN LAHTI

NORDIC FEB 13, 2019

Nordic

FEB 13, 2019

Er performt so verlässlich, wie sein Präzisionsgewehr! Simon Eder, charismatischer Biathlon-Star in der Redster Nordic-Unit, hat auch bei den arktischen Temperaturen in Canmore (Kanada) erneut gezeigt, dass auf ihn Verlass ist. Sechster im Einzel, das wegen der extremen Kälte von 20 auf 15 Kilometer verkürzt wurde; Fünfter mit der Österreich-Staffel. In Canmore war es bei Temperaturen von deutlich unter minus 20 Grad zu kalt für ein breites Lächeln – in Lahti hingegen lächelten die Atomic-Sprintladies Tiril Udnes Weng (6.) und Hanna Falk (7.) im Weltcup. Während die Nordische Redster-Kombi mit Franz-Josef Rehrl, Manuel Faisst, Fabian Riessle Lahti ausließ, um sich gezielt auf die Nordische Ski-WM in Seefeld vorzubereiten.

KLIRREND KALT IN CANMORE
Tiefstwerte unter minus 30 Grad, während der Rennen Temperaturen um die gesundheitskritische Marke von minus 23 Grad: Schon richtig hart für die Biathlon-Weltspitze, die sich mit Gesichtstapes und Masken gegen die Kälte zu schützen versuchte. Atomic-Star Simon Eder reichte sein Vollbart als Kälteschild und er landete als Sechster im Einzel erneut mitten in der Weltspitze. Trotz zweier für ihn untypischer Fehler beim Liegenschießen, dafür aber erfreulicherweise mit der zwölfbesten Laufzeit. Atomic Team Manager Peter Landl: „Wenn es so kalt ist, ist es zwar für die Athleten am Limit, wir wissen aber – bei dem kaltem Schnee ist unser Setup extrem schnell und das hat die Laufleistung von Simon auch bewiesen.“

Interessantes Detail für Material-Freaks: Die Tests auf dem Gletscher jeden Herbst dienen dem Zweck, „die optimalen Redster-Skier für kalte Bedingungen rauszutesten: Kälte und Wind machen den typischen Höhenschnee, auf den man auch vorbereitet sein muss, wie sich jetzt in Canmore wieder gezeigt hat.“

STRAHLEND LÄCHELN IN LAHTI
Angenehmere Bedingungen gab es beim Sprint-Weltcup in Lahti – und ein strahlendes Lächeln bei drei Atomic-Sprintladies: Tiril Udnes Weng kam in ihr erstes Weltcupfinale und sprintete mit der Norwegen-Staffel auf Platz 2. Hanna Falk sicherte sich mit Platz 7 im Einzelrennen ihr Ticket für die Nordische Ski-WM in Seefeld und wurde mit Schweden Dritte im Teamsprint. Atomic-Supertalent Johanna Hagström, vor zwei Wochen bei der Junioren-WM in Lahti unterwegs zu einer Medaille gestürzt, hat die Erfahrung bestens verarbeitet: Platz 9 bei ihrem Weltcupdebut – schaffen nicht viele Athletinnen, so einzusteigen.

KRAFTSPAREN IN DER HEIMAT
Die Atomic-Topstars in der Nordischen Kombinierer mit Franz-Josef Rehrl, Manuel Faisst, Fabian Riessle ließen das Weltcupwochenende in Lahti aus, um sich ganz gezielt auf die Nordische Ski-WM in Seefeld vorzubereiten, die am 20. Februar offiziell eröffnet wird.

#weareskiing