ROCK´N´REDSTER! 1,21 VORSPRUNG BEI MARCEL-SHOW IN SCHLADMING

ALPINE JAN 31, 2019

ROCK´N´REDSTER! 1,21 VORSPRUNG BEI MARCEL-SHOW IN SCHLADMING

ALPINE JAN 31, 2019

Alpine

JAN 31, 2019

„Wartet´s, bis es wieder passt!“ Selten, dass von Marcel Hirscher eine Kampfansage kommt. Vor Schladming kam sie ausnahmsweise doch. Die beiden Slalomklassiker in Wengen und Kitzbühel, wo er sich einen dritten und einen zweiten Platz ungewöhnlich hart verdienten musste, hatte den Ski-Maniac in Marcel neu geweckt. Im letzten Training vor dem Nightrace, auf dem Schnee seiner Kindheit daheim in Annaberg, hat das Maß aller Dinge sein Setup um ein paar Millimeter verändert. So minimal, dass kein Skifahrer je diesen Unterschied bemerken würde. Marcel sagt: „Für mich ist es eine Welt.“

Wieder mal aus Millionen von Optionen die richtige gezogen und der Konkurrenz eine Denksportübung gegeben: Sieg mit 1,21 Sekunden Rekordvorsprung, ein Meer Redster-roter Freudenfeuer, Marcel-Mania für 45.000 in seiner Heldenarena und für Millionen daheim. Wer außer Sieger Marcel und Team die glücklichsten Menschen in Schladming waren? Die zwei Atomic-VIPs, die als Gewinner behind the scenes von Team Hirscher und dessen Hauptdarsteller waren...

Die Planai ist für Marcel Hirscher ein Schicksalsberg und das Stadion seine Heldenarena. 2012 gewann er, durch die sogenannte „Einfädelaffäre“ ungerechterweise unter schweren psychischen Druck gebracht, dort erstmals das Nightrace. Dass der 23jährige Jungspund die enorme mentale Belastung (er benötigte sogar Polizeischutz durch die Cobra) verkraften und am Ende siegen würde, war ein Skimärchen – doch geglaubt hatte kaum jemand daran. Wie auch an jenes Skimärchen, dass sich nur wenige Woche danach ebendort ereignete: Marcel Hirscher fuhr beim Weltcupfinale überraschend auf Platz 3 im Super G – und gewann seine erste von bislang sieben großen Kristallkugeln. 2013 wuchs der Atomic-Star in einer mental anspruchsvollen Situation neuerlich über sich hinaus: Ehe er ins WM-Geschehen eingriff, hatte das ÖSV-Team just bei der Heim-WM eher mager performt und Marcel musste es richten. Natürlich tat er das auch – drei Rennen, drei Medaillen und erstmals Slalom-Weltmeister in seiner Heldenarena.

SCHLADMING: DAS RENNEN ZUM KALIBRIEREN
Seither schreibt Marcel Hirscher als Ski-Superstar der Neuzeit Skigeschichte für die Ewigkeit. Die Planai war auch heuer wieder ein Wendepunkt, ein bisschen wenigstens. Bei den Klassikern in Wengen und in Kitzbühel hatte in den ersten Läufen die Synchronisation zwischen Marcels Material-Komponenten nicht ganz so präzise funktioniert, wie seit bald 10 Jahren üblich. Warum nicht? Nun – auf diese Frage gibt es prinzipiell eine kaum fassbare Anzahl an Antwortmöglichkeiten. Der richtige Innenschuh war in Kitzbühel gefunden, aber nur ein Tag Zeit, um ihn mit den restlichen Parametern Ski, Bindung und Skischuhschale kompatibel zu machen. Beim Training daheim in Annaberg fiel der Groschen. Eine Millimetereinstellung, die kein Skifahrer je bemerken würde. Die Race-Schwarmintelligenz in Marcel Hirschers Team hatte mit ihm einmal mehr intuitiv die richtige aus Millionen von Setup-Optionen ausgewählt. „Sie ist“, sagt Atomic Global Race Manager Christian Höflehner, „wie oft bei großen Entwicklungsschritten so simpel, dass wir sie unbedingt geheim halten wollen, sonst drehen alle an dieser Stellschraube. In einer Woche fängt die Ski-WM an.“

REDSTER-TEAM: SLALOM-WELTMACHT BEI DER WM
Die kann ruhig kommen. Gerade im Slalom, wo Atomic – Schladming hat´s gezeigt – mit einer Weltmacht am Start sein wird. Marcel Hirscher mit 1,21 Sekunden Rekordvorsprung wieder König der Slalomwelt. Marco Schwarz mit viel Luft nach oben erneut auf Platz 5. Marc Digruber Siebenter, Feller in Lauf 1 als einziger an Marcel Hirscher dran – bis zu seinem unglücklichen Ausscheiden. Höflehner: „Insgesamt ist unser Slalom-Team extrem stark drauf. Blacky Schwarz startet bei der WM in der Spitzen-Gruppe, wichtig für ihn. Und Manu Feller zeigt regelmäßig, dass er schnell ist und braucht nur zwei balancierte Läufe.“ Generell, so der Manager, sei die Stimmung im Atomic-Team unmittelbar vor der WM großartig: „Weil es heuer schon so gut gelaufen ist. Weil bei allen der Groundspeed stimmt und das Vertrauen ins Material. Das bedeutet: In jedem Rennen ist für viele jederzeit alles möglich, auch bei der WM.“

FABIENNE UND PATRICK WAREN INSIDE TEAM MARCEL
Wie Marcel Hirscher, die Serviceleute und Betreuer in seinem Team, nahm sich auch Christian Höflehner trotz Rennstress beim Nightrace richtig viel Zeit, um zwei Menschen unvergesslich glücklich zu machen: Die Geschwister Fabienne und Patrick Meschuh aus OÖ waren jene Atomic-Gewinner, die über das neue Marcel Hirscher-Magazin „Red Bulletin – Hero-Edition“ das große „Things you cannot buy“-Los gezogen haben. Ausgestattet mit dem neuesten Atomic Redster-Equipment, VIP beim Nightrace samt Luxushotel und All Area-Pass und das ansonsten Unmögliche: behind the scenes bei Team Marcel Hirscher!

Der Fan-Lebenstraum ist für Fabienne und Patrick beim emotionalsten Rennen des Winters Wirklichkeit geworden. Smalltalk mit dem Superstar vor der Startnummernauslosung in der Athletes Zone inklusive, mittendrin statt nur dabei bei der Vorbereitung, beim Rennen und beim Feiern danach. Highlight am Tag nach der Marcel-Mania: privates Skifahren mit der neuen Redster-Ausstattung.

Weiter im Weltcup: Bei den Herren steht vor der WM in Aare Garmisch (Abfahrt, RTL) auf dem Programm und bei den Damen die traditionellen Technik-Bewerbe in Maribor (SLO).

#weareskiing