REDSTER-STARSHIP: MIKAELA UND MARCEL WEITER ON TOP

ALPINE JAN 09, 2017

REDSTER-STARSHIP: MIKAELA UND MARCEL WEITER ON TOP

ALPINE JAN 09, 2017

Alpine

JAN 09, 2017

Das Redster-Starship mit Mikaela Shiffrin und Marcel Hirscher hält auch 2017 Geschwindigkeit, Flughöhe und Umlaufbahn.

Nach den Saisonrennen 15 bis 17 führen beide Atomic-Stars immer noch souverän die Weltcup-Gesamtwertung an: Mikaela nach ihrem 27. Weltcupsieg mit einem Vorsprung von 305 Punkten, Marcel ist nach Zagreb und Adelboden jetzt 299 Punkte vorne. Es war wieder ein Rennwochenende der Superlative.

„Dieser Lauf zählt für mich zu den fünf besten Perfomances, die ich von Marcel je gesehen habe und ich habe bisher alle gesehen. Unglaublich, wie er einem Pinturault in Höchstform fast sieben Zehntel abgenommen hat. Dass es am Ende dann um vier Hundertstel nicht zum Gewinnen gereicht hat, war schade, schmälert aber die Leistung nicht“, bilanziert Atomic Race Manager Christian Höflehner. Tags darauf zündete Marcel Hirscher im Nebel-Slalom von Adelboden (zur Halbzeit war er nach Null-Sicht „nur“ Sechster) noch den Turbo. Er wurde Dritter - Podestplatz Nr. 101, der 10. in diesem Winter, der 12. in Adelboden.

MIKAELA SHIFFRIN BEWEIST BEIM „POLE DANCE“ STEHVERMÖGEN

Am Pohorje bei Marburg zeigte sich Mikaela Shiffrin reichlich unbeeindruckt von ihrem Zagreb-Ausfall, dem ersten im Slalom seit 1468 Tagen. Nach Rang 4 im RTL fixierte sie in ihrem 48. Weltcup-Torlauf den 24. Sieg! Siegquote bei ihren letzten 14 Slalomstarts: 92,9 Prozent. In Marburg garnierte Mikaela die Shiffrin-Slalomshow zusätzlich mit einer „Pole Dance-Einlage“: anstatt nämlich auf einer kaputten Kippstange unter ihren Skiern auszurutschen (ein Ausfall-Klassiker im Slalom), tänzelte sie mit dem störenden Plastikteil um zwei Tore herum und bretterte schließlich unbeirrt drüber. „In der Zeitlupe ist zu sehen, wie sie reflexartig jenen Ski nicht belastet, unter dem sich die Torstange befindet – Instinkt, wie nur sie ihn hat“, sagt Christian Höflehner. Weniger beeindruckt die Atomic-Seriensiegerin selbst: „Ich weiß, dass ich sauberer und schneller Ski fahren kann.“

RACE DIRECTOR HÖFLEHNER: „SOFIA IST EIN SEGEN FÜR DEN SKISPORT!“

Den vierten Podiumsplatz des Wochenendes steuerte Sofia Goggia als Zweite des Riesentorlaufs bei. Die 24-jährige Italienerin hält damit bei sieben Top-3-Platzierungen in diesem Winter. „Sofia ist eine coole Socke. Und ein Segen für den Skisport. Auch nach drei Ausfällen in Serie ging sie ans Limit – ihr Mut imponiert“, sagt Rennchef Höflehner über sie und auch in Bezug auf seine Slalom-Athleten: Manuel Feller verarbeitete seinen Zagreb-Einfädler nach Halbzeitführung mit Rang 7 in Adelboden, Koreas Jung Dong-Hyun und Marc Rochat (SUI) carvten als 14. bzw. 20. zu ihren bisherigen Karriere-Bestleistungen. Nächste Zukunftsaktie: Mark Engel, der als Halbzeit-Dritter in Zagreb überraschte und einen der schnellsten Schwünge im Slalomweltcup fährt.

Für die Redster-Damen geht der Weltcup in Flachau (Slalom am Dienstag) und Altenmarkt (Abfahrt / Kombination am Wochenende) weiter, die Herren fahren die Klassiker in Wengen mit Kombi-Freitag, Abfahrt (Samstag) und Slalom (Sonntag).

#weareskiing