Redster-Ready für WM in St. Moritz

ALPINE FEB 06, 2017

Redster-Ready für WM in St. Moritz

ALPINE FEB 06, 2017

Alpine

FEB 06, 2017

29 Weltcupfahrer werden in St. Moritz am Start sein und erhalten dort vollen Support des 20-köpfigen Atomic-Teams.

Insgesamt 13 Service-Experten, zwei davon exklusiv nur für Bootfitting, ein komplettes Testteam für den Speed und das Sports Management werden die Redster-Athleten aus 13 Nationen unterstützen. Die Ersten vor Ort: das dreiköpfige Testteam, das bereits Donnerstag ins Engadin reist. „In den Tagen vor dem ersten Bewerb sollen einige Fronten mit Schneefall durchziehen. Je herausfordernder die Bedingungen, desto wichtiger sind die Skitests“, erklärt Atomic Race Manager Christian Höflehner. Die Vorbereitungen auf das Großereignis laufen seit dem Weltcupfinale im März. „Akkreditierungen, Logistik, Positionierung der Teststrecken und Wachscontainer – nichts wurde dem Zufall überlassen.“ Auch die Quartierfrage ist wichtig. Christian Höflehner: „Für uns ist die Nähe zu den AthletInnen das Um und Auf – daher wohnen wir alle direkt in den Mannschaftshotels.“ 

An die vier Tonnen Equipment – allein die 40 Paar Ski von Marcel Hirscher wiegen 400 Kilo – werden mit einer Kolonne von Kleinbussen ins Engadin transportiert. „So sind wir maximal flexibel. Und wenn es erforderlich wird, ist das Atomic-Headquarter auch nur fünf Stunden entfernt.“ Dort wird jetzt für alle Fälle auch die nächste Redster-Generation „scharf“ gemacht – Athleten können schon bei der WM auf die nächste Entwicklungsstufe beim Skimaterial zurückgreifen.

Fakten aus der Statistik: 36 Atomic-AthletInnen haben in diesem Weltcupwinter bisher gepunktet, 29 von ihnen werden in St. Moritz um WM-Medaillen fahren. Das größte Kontingent stellt Österreich mit acht Atomic-Racern. Zieht man die bisherige Podestquote im Weltcup heran (47 in 53 Rennen = 89 Prozent), ist für die Rester-Unit bei allen zehn WM-Bewerben Edelmetall drin. Marcel Hirscher war 2016/17 schon 14 Mal in den „Medaillenrängen“, Mikaela Shiffrin 10 Mal und Sofia Goggia 9 Mal. Mit Tina Weirather, Peter Fill, Aleksander Aamodt Kilde, Max Franz, Travis Ganong, Stephanie Venier, Mattias Hargin und Nils Hintermann kennen aber auch acht weitere das Podiumsfeeling. Marcel wird neben Alexsander Aamodt Kilde in St. Moritz jeweils fünf Mal am Start stehen – also auch im Super-G. Race Manager Höflehner: „In seiner derzeitigen Form ist er auch dort jederzeit für eine Medaille gut. Vor allem aber liefert das Kennenlernen der Verhältnisse am Rennhang wertvolle Rückschlüsse für den Riesentorlauf.“

Die 44. Alpine Ski-Weltmeisterschaft beginnt am Montag und Dienstag mit den Super-Gs für Damen und Herren.

#weareskiing