REDSTER-ATHLET EVGENIJ BELOV FEIERT ERSTEN SIEG AUF ATOMIC

NORDIC DEC 17, 2018

REDSTER-ATHLET EVGENIJ BELOV FEIERT ERSTEN SIEG AUF ATOMIC

NORDIC DEC 17, 2018

Nordic

DEC 17, 2018

Er hat nach schwierigen Phasen in seiner Karriere vieles verändert. Auch sein Material-Setup. Die richtige Entscheidung, denn Qualität setzt sich am Ende immer durch: Evgenij Belov, Neuzugang aus Russland im Nordic Team von Atomic, hat beim Landlauf-Weltcup in Davos über 15 Kilometer in der freien Technik seinen ersten Redster-Sieg gefeiert. Weil er immer an sich geglaubt hat.

Eine Karriere wie eine Hochschaubahn. Evgenij Belov galt schon früh als Ausnahmetalent und lieferte im Weltcup starke Leistungen. Ehe er, im Zuge der Verwicklungen des russischen Skiverbandes im Sotschi-Case, eine harte Zeit durchmachen musste – durch sämtliche Instanzen bis zu seinem Freispruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof! Mit Langlauf-Coach Marcus Cramer nahm mit Evgenij Kapitel um Kapitel seiner neuen Athletengeschichte durch: Training, Ernährung und Material. Die Performancetests des Redster Nordic-Setups überzeugten den Russen und er wechselte im Sommer auf das Material aus Altenmarkt. Eine goldrichtige Entscheidung, die sich jetzt für beide Seiten bezahlt zu machen scheint. Im Rennen vor einer Woche schon haarscharf dran am Podium, feierte er in Davos im 15 Kilometer-Rennen (freie Technik) seinen ersten Weltcupsieg. Wohlgemerkt in seinem erst zweiten Rennen auf dem neuen Material. Weltklasseleistung, auch was das Power-Timing angeht: bei der letzten Zwischenzeit war Evgenij Belov noch eine Sekunde zurückgelegen.

„Das gesamte Team hat gejubelt. Evgenij hat sich diesen Befreiungsschlag so verdient, nach allem, was er zu bewältigen hatte. Im russischen Team drängen viele junge Athleten nach – da musste Evgenij vom ersten Rennen an performen. Das hat er getan: Sein Sieg nimmt den Druck von seinen Schultern, selbst die WM-Teilnahme scheint nach zwei Top-Resultaten in den ersten beiden Rennen für ihn fix“, beschreibt Peter Landl, welche Bedeutung der Debutsieg für Evgenij Belov hat und warum er ab jetzt über jede Kritik erhaben ist.

Ganz so gut wie der Davos-Sieger vermochten die übrigen im Atomic-Team das schnelle Material dieses Weltcup-Wochenende nicht zu nützen: Sondre Fossli verfehlte das Finale durch einen Sturz; Tiril Udnes Weng kam nicht ins Finale, weil ihr eine Konkurrentin mit dem Ski unabsichtlich die Bindung aufschnippte. Auch Lotta Udnes Weng und Hanna Falk sind besser drauf, als ihre Resultate in Davos aussagen. Das Materialsetup passte auch beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen topp, wie die Laufanalysen belegen: Simon Eder lief in der Verfolgung drittbeste Laufzeit (so stark wie noch nie in seiner Karriere) und wurde in Sprint und Verfolgung jeweils 14. Benjamin Weger kam in der Verfolgung auf Rang 6.

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