REDSTER-ASSE WEITER ON FIRE – 3 HELDEN, 3 HIGHLIGHTS

ALPINE JAN 15, 2018

REDSTER-ASSE WEITER ON FIRE – 3 HELDEN, 3 HIGHLIGHTS

ALPINE JAN 15, 2018

Alpine

JAN 15, 2018

Sensationeller Beginn, traumhaftes Happy-End. So lautet die Kurzfassung des alpinen Rennwochenendes aus Redster-Sicht. Während Sofia Goggia die Konkurrenz in der Abfahrt von Bad Kleinkirchheim mit einer wahren Mutprobe deklassierte, holte Peter Fill am Lauberhorn als Kombi-Zweiter die 1. Kristallkugel des Winters. Und Marcel Hirscher ist nach seinem 1.Sieg am Lauberhorn in Riesentorläufen und Slaloms seit fünf Wochen unbesiegt.

Erstmals im Olympiawinter fanden die Slalom-Cracks eisige Verhältnisse vor – für Marcel ein selten gewordenes Vergnügen. Eines aber, das er in vollen Zügen auszukosten vermochte – 93 Hundertstel Vorsprung, zweimal Laufbestzeit, in fünf von acht Teilabschnitten Schnellster. Bemerkenswert: seinen 5. Slalomsieg in Folge holte der Weltcupleader (inzwischen 174 Zähler Vorsprung und genau ein Punkt mehr als vor einem Jahr) mit demselben Ski wie zuletzt unter Weichschneebedingungen in Zagreb oder Adelboden. Der einzige Unterschied: mehr Kantengrip durch eine veränderte Präparierung. „Heuer geht alles viel einfacher, leichter. Es funktioniert richtig gut mit dem Setup. Unschlagbar bin ich deswegen aber noch lange nicht“, fasste Marcel seine Wengen-Performance zusammen, nach der er nun Hermann Maier mächtig im Nacken sitzt (54:53 Weltcupsiege). 

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“Selbst wenn Marcel attackiert, sieht alles unheimlich leicht und harmonisch, geradezu entspannt aus.”

Atomic Race Director Christian Höflehner

PETER SCHAFFT DEN KUGEL-HATTRICK, AUCH FÜR SOFIA LÄUFT WIEDER ALLES RUND
Zwei Tage davor hatte Peter Fill für Atomic die erste Kristallkugel des Winters dingfest gemacht. Nach Rang 3 in der Kombi von Bormio reichte nun ein zweiter Platz für den Disziplinen-Weltcupsieg. „Die Kugel sieht gleich schön aus wie die anderen. Und meinen Kindern muss ich ja nicht verraten, dass ich sie für nur zwei Rennen bekommen habe“, scherzte der 35-jährige Südtiroler über das unverhoffte Beutestück. 

Image Peter

“Es gibt nicht viele, die in drei Saisonen drei Weltcupkugeln holen. Allein das zeugt von Peters großer Qualität als Racer”

Atomic Race Director Christian Höflehner

Bad Kleinkirchheim wiederum wurde in der Abfahrt Zeuge der großen Sofia-Goggia-Show. Die 25-jährige Italienerin bot der ruppigen Franz-Klammer-Piste bei mäßiger Sicht wie keine andere die Stirn, entschied die Mutprobe auf gerade mal 64 Fahrsekunden mit mächtigen 1,10 Sekunden Vorsprung für sich. „Ich war der Fahrten müde, bei denen viel zu wenig herausschaute. Deshalb habe ich die Ski von oben bis unten gepusht – im Goggia-Attacking-Style.“ Sofias Mut zum Risiko wurde mit Saisonsieg Nr. 1, dem dritten ihrer Karriere belohnt.

Image Sofia

“Sofia wirft man oft ihre Fehler vor. Aber diese Leidenschaft, diese Risikobereitschaft ist es, was sie auszeichnet, was wir von ihr sehen wollen. Vielleicht vergeigt sie deswegen ein Rennen – aber dafür gewinnt sie das nächste.”

Atomic Race Director Christian Höflehner

Am Wochenende warten die nächsten Klassiker auf die Skifans. In Cortina stehen ab Freitag zwei Abfahrten und ein Super-G (mit Mikaela Shiffrin), in Kitzbühel Super-G, Abfahrt und Slalom an.

#weareskiing