MIKAELA: IHRE REDSTER-DEMO AUF DEM SCHNEE DER KINDHEIT

ALPINE NOV 27, 2017

MIKAELA: IHRE REDSTER-DEMO AUF DEM SCHNEE DER KINDHEIT

ALPINE NOV 27, 2017

Alpine

NOV 27, 2017

Mikaela Shiffrin hat beim Heim-Slalom in Killington ihr alpines Weltbild mit Saisonsieg Nr. 1, dem 32. Ihrer Karriere, wieder zurechtgerückt. In Lake Louise wiederum sorgte Max Franz als Zweiter für den Redster-Effekt auf dem Podium.

Mikaela Shiffrin ist ein Siegertyp. Einen zweiten Platz, wie zuletzt in Levi – für andere ein Grund zum Jubeln – nimmt sie wirklich persönlich. Schon in Killington stellte sie die Slalom-Weltordnung wieder her. 1,64 Sekunden Vorsprung, so viel wie seit St. Moritz 2016 nicht mehr, zweimal Laufbestzeit, im ersten Heat Schnellste in allen vier Teilbereichen. „Ich habe mich lange nicht mehr so gut gefühlt“, strahlte Mikaela nach den beiden Heimrennen (im RTL war sie Zweite geworden).

Atomic Race Manager Christian Höflehner freute sich mit seiner Erfolgsgarantin: „Mikaela war diesmal vom Start weg aktiver, aggressiver als zuletzt. Levi war ein Hinweis für sie, ihr Risikomanagement nachzuschärfen. Wobei sie diesmal mit etwas mehr Attacke immer noch ungemein sicher unterwegs war.“ Das 21. Podium in ihren letzten 22. Weltcupslaloms sorgte vor dem Speedauftakt in Lake Louise, den sie mit viel Vorfreude in Angriff nehmen wird, für eine erfreuliche Zwischenbilanz im Gesamt-Weltcup: vier Rennen, 305 Punkte, rotes Trikot souverän verteidigt.

Zweites Atomic-Highlight in Vermont: Katharina Gallhuber (20), die mit Rang 7 im Slalom ihr bestes Karriereresultat einfuhr. Höflehner: „Imponierend, dass sie sich im Finale nicht zurückgenommen hat.“ 

DIE FORMEL FRANZ: JE LÄNGER, DESTO SCHNELLER

In Killington ergab die Redster-Rechnung, ein Podium pro Rennen, wieder das gewünschte Ergebnis, in Lake Louise beinahe. Peter Fill fehlten am Beginn seiner Mission Abfahrts-Kristall (es wäre sein drittes in Folge) nur zwei Zehntel aufs Podium (Rang 4). Max Franz wiederum addierte, obwohl vom Wetter nicht unbedingt begünstigt, die Teilzeiten zu seinem besten Karriereergebnis im Super-G und wurde Zweiter. „Ich mag Lake Louise, war mir unterwegs unsicher, ob meine Fahrt schnell ist. Der untere Teil, wo man auch richtig gutes Material braucht, ist mir dann aber sehr gut gelungen.“ 

Max Franz

Der Weltcuptross der Damen zieht weiter nach Lake Louise und die Herren übersiedelt nun ins schneearme Beaver Creek – Super-G, Abfahrt und RTL (mit Marcel Hirscher).

#weareskiing #redster