M & M: REDSTER-DOPPELPACK BEI OLYMPISCHEM TESTLAUF

ALPINE JAN 29, 2018

M & M: REDSTER-DOPPELPACK BEI OLYMPISCHEM TESTLAUF

ALPINE JAN 29, 2018

Alpine

JAN 29, 2018

Der erste Doppelsieg für Atomic in diesem Winter - ausgerechnet bei der Olympia-Generalprobe der Alpinherren, dem Riesentorlauf von Garmisch. Wenn das kein gutes Omen ist. Bei Marcel Hirschers 120. Weltcup-Podium gelang Manuel Feller das erste – in seinem 78. Weltcuprennen. Mikaela Shiffrin wiederum ist trotz des ersten Slalom-Ausfalls seit 13 Monaten die erfolgreiche Weltcup-Titelverteidigung de facto nicht mehr zu nehmen.

Marcel gelang mit dem Triumph auf der Kandahar 2 sein 7. Riesentorlaufsieg in den letzten 8 Rennen, in Garmisch war’s der dritte in Serie nach 2015 und 2017. Der Gesamtvorsprung bei diesem Hattrick: unglaubliche 6,4 Sekunden. Diesmal „begnügte“ sich Marcel mit zwei Mal Laufbestzeit und 1,57 Sekunden Abstand auf Markenkollege Feller. Der 10. Saisonsieg der Redster-Galionsfigur (eigene Bestmarke übertroffen) war gleichzeitig sein 55. insgesamt, womit der 28-Jährige nun auch Hermann Maier im ewigen Siegranking hinter sich gelassen hat. „Marcel war der einzige, der die Kombination von Kontrolle im Steilen einerseits und Speed im Flachen andererseits ideal hinbekommen hat. Wegen seiner herausragenden Technik, aber auch weil wir das Setup perfekt getroffen haben“, versichert Global Race Manager Chrstian Höflehner.

Image Hirscher

Hinter Seriensieger gelang Manuel Feller mit Platz 2 der heiß ersehnte Podestplatz. „Ich hatte den ganzen Winter über im Riesentorlauf mehr Sicherheit als im Slalom, daher kam es nicht überraschend, dass mir der erste Podestplatz dort gelang. Hoffentlich kam das Podium nicht um ein Rennen zu früh“, grinste der Halbzeit-Vierte. Auch Christian Höflehner zeigte sich erleichtert: „Ich bin so etwas von froh, dass Manuel für Risiko und Attacke endlich belohnt wurde.“ Selbiges blieb der Redster-Speedfraktion verwehrt. Sowohl Peter Fill als auch Andreas Sander befanden sich auf der Kandahar-Abfahrt weniger als 25 Sekunden vor der Zieldurchfahrt auf Top-3-Kurs, mussten sich dann aber mit den Plätzen 6 und 11 zufriedengeben. Höflehner: „Der Speed ist da, das macht mir Hoffnung, dass unsere Piloten bei Olympia für den Dämpfer hier entschädigt werden.“

 

Image Feller

MIKAELAS MAIN TASK FÜR KOREA: FRISCH ANS WERK
Als erste Atomic-Athletin wird Mikaela Shiffrin am Mittwoch Richtung Südkorea abheben. Im Wissen, dass ihr die zweite große Kristallkugel nicht mehr zu nehmen sein wird. Ihre Konkurrentinnen haben, sofern sie ihrem bisherigen Einsatzplan folgen, noch maximal sieben Möglichkeiten, um zu punkten. Der Rückstand aber beträgt 751 Punkte und mehr. Trotz Mikaelas erstem Slalom-Out seit Zagreb 2017. Am Sonntag in Lenzerheide (wo Katharina Gallhuber starke 7. wurde) hat die 22-Jährige im Finale beim drittletzten Tor eingefädelt – nach 1,09 Sekunden Vorsprung bei der letzten Zwischenzeit. „Über Mikaelas skifahrerische Qualität mache ich mir nicht die geringsten Sorgen. Jetzt geht es darum, nach dem Megaprogramm im Jänner frisch zu werden“, weiß Atomic-Renndirektor Höflehner.

Neben dem (nicht-olympischen) City-Event in Stockholm (Dienstag/ohne Mikaela Shiffrin und Manuel Feller) tragen die Damen vor den Olympischen Spielen noch eine Sprintabfahrt (2 Läufe) und eine Abfahrt (Sa/So) in Garmisch aus.

#weareskiing