IHR LÄCHELN NACH 300 TAGEN: MIKAELAS LEVI-COMEBACK FASZINIERT DIE SKISZENE

ALPINE NOV 23, 2020

IHR LÄCHELN NACH 300 TAGEN: MIKAELAS LEVI-COMEBACK FASZINIERT DIE SKISZENE

ALPINE NOV 23, 2020

Alpine

NOV 23, 2020

Ihr Zauber hat gefehlt! 300 Tage hatte man Mikaela Shiffrin, die Königin des Skisports, seit dem tragischen Tod ihres Vaters keine Schwünge mehr in den Schnee ziehen sehen. In Aare hatte die Corona-Pandemie ihr Comeback vereitelt, in Sölden vor fünf Wochen scheitere es an Rückenproblemen. Aber jetzt, jetzt ist Mika wieder da – endlich! Gleich im Comeback-Slalom von Levi haben ihr nur 18 Hundertstel auf Sieg und Rentier Nr. 5 gefehlt, im zweiten Rennen wurde sie Fünfte.

Mikaela Shiffrin
USA / Alpine Race

date of birth

March 15, 1995

home resort

Colorado

discipline

Slalom, Giant Slalom, Super-G, Downhill

hobbies

Lesen, Tanzen, Singen

Der Moment, als sie bei der Befahrung des Rennhanges in Levi zum ersten Mal wieder ihre kurzen Schwünge zog: Mikaela Shiffrin zieht die Skiszene, die sie so schmerzlich vermisst hat, sogar beim Freifahren in ihren Bann. Es ist ihre unvergleichliche Art, dem Sport auf und abseits der Piste Inspiration zu verleihen.

„300 Tage ohne Rennen, da weiß man nicht, wo man steht und beginnt wieder bei Null“, sagt Atomic Racemanager Christian Höflehner. Und fügt hinzu: „Die Größten des Skisports erkennt man oft daran, dass sie auch nach langen Pausen mehr oder minder dort anknüpfen, wo sie aufgehört haben. Den Größten gelingen auch die größten Comebacks!“ Wie Mikaela Shiffrin.

Nach dem tragischen Verlust ihres Vaters, einer langen Trauerphase, nach 300 Tagen auf sich allein gestellt, ohne Rennen, ohne Vergleich, wurde sie in ihrem Comeback-Slalom in Levi auf Anhieb Zweite. Nur 18 Hundertstel haben gefehlt und sie hätte in ihrem 178. Weltcuprennen ihren 67. Sieg gefeiert (und nach Rudolph (2013), Sven (2016), Mr. Gru (2018) und Ingemar (2019) ihre Rentierherde vergrößert). Die Skiszene freilich ist auch von ihrem zweiten Platz hinlänglich fasziniert, Platz 5 im zweiten Levi-Rennen war nur die Bestätigung für: „Ich bin wieder da.“

MIKAELAS LÄCHELN TUT DER GANZEN SZENE GUT

„Mikaelas Comeback ist nicht nur für sie persönlich oder für uns bei Atomic als ihre Partner wichtig, ihr Lächeln tut der ganzen Skiszene gut“, sagt Christian Höflehner, „es ist ein spürbarer Unterschied, ob sie dabei ist oder nicht, eben weil sie als Mensch und Athletin so inspirierend ist.“ Auf das Atomic-Team hat sich die Rückkehr seines Superstars schon positiv ausgewirkt – der Racemanager: „Chiara Mair und Neuzugang Erin Mielzynski sind super in die Saison eingestiegen, auch Katharina Gallhuber. Einen Namen aus unserem Team kann man sich jetzt schon für die Zukunft notieren: den von Rosa Pohjolainen, die daheim in Finnland mit der drittletzten Startnummer in Levi Punkte gemacht hat. Da reift eine Racerin der Extraklasse heran.“

Nächster Stopp dieser improvisationsreichen Corona-Weltcupsaison: zwei Parallel-RTL am 26. und 27.11.2020 in Lech / Zürs Arlberg.

#weareskiing