HIGH FIVE! REKORD-REGEN FÜR REDSTER-RAKETE MIKAELA

ALPINE JAN 11, 2018

HIGH FIVE! REKORD-REGEN FÜR REDSTER-RAKETE MIKAELA

ALPINE JAN 11, 2018

Alpine

JAN 11, 2018

Same result, different day. Wo auch immer Mikaela Shiffrin 2018 am Start stand, ging es für die Konkurrenz nur mehr um Rang zwei. So auch beim Redster-Heimrennen in Flachau – 5. Triumph im 5. Rennen 2018, Slalomsieg Nr. 30 (ohne City Events), diesmal aus der Jägerposition. Mit Laufbestzeit im Finale auf ramponierter, aufgeweichter Piste.

Zuerst regnete es Wassertropfen auf die Hermann-Maier-Strecke, dann Rekorde. Nie zuvor gelang es einer Athletin, die ersten fünf Rennen eines Jahres für sich zu entscheiden. Nie zuvor hatte eine Athletin so früh in der Saison (19 Rennen) so viele Punkte auf dem Weltcupkonto (1381). Und nie zuvor einen derartigen Vorsprung (821 Zähler). Weitere Meilensteine: 41 Weltcupsiege vor dem 23. Geburtstag (Annemarie Moser-Pröll eingeholt), acht Triumphe in den letzten neun Rennen. Zehn Saisonsiege insgesamt. Die All-Time-Bestmarke von Vreni Schneider (14 im Winter 1988/89) könnte auch noch fallen. Nur die 6 Siege in Serie von Katja Seizinger vor exakt 20 Jahren werden weiterhin Bestand haben – weil Mikaela die Speedrennen in Bad Kleinkirchheim (Samstag Abfahrt, Sonntag Super-G) auslässt, die Zeit für einen letzten präolympischen Technik-Trainingsblock in Toblach nützt.

Mikaela Shiffrin
USA / Alpine Race

date of birth

March 15, 1995

home resort

Vail, Colorado

discipline

Slalom, Giant Slalom, Super-G

hobbies

Lesen, Tanzen

KEINE SCHWACHSTELLEN: MIKAELA FÜR JEDEN UNTERGRUND GERÜSTET
Für Mikaelas dritten Sieg in Flachau war allerdings ein entfesselter Finallauf nötig. „Ich war im 1. Lauf zu sauber unterwegs und habe obendrein ein paar Fehler eingestreut. Dann aber habeich meine Herangehensweise geändert, konnte den Schalter im Kopf umlegen“, analysierte die 22-Jährige, die sich auch von der durchweichten Piste nicht bremsen ließ. „Mikaela ist mittlerweile bei jeder Pistenbeschaffenheit eine Macht. Sie hat jede noch so kleine Schwäche ausgemerzt“, jubelt Atomic Race Director Christian Höflehner, der sich über drei Teilbestzeiten im Finale durch drei Redster-Schützlinge freute. Neben Shiffrin glänzten Carole Bissig (in ihrem 5. Weltcuprennen tolle 18.) und Julia Grünwald (19.) mit schnellsten Abschnittszeiten. Katharina Gallhuber wiederum bestätigte mit Rang 10 eindrucksvoll, dass ihre Olympia-Nominierung wohl nur Formsache sein dürfte.

Bei den Herren wird die Punktejagd ab Freitag in Wengen mit Kombination, Abfahrt und Slalom fortgesetzt.

#weareskiing #redster