DIE REDSTER PARALYMPIC-STARS SIND BEREIT FÜR PYEONGCHANG

ALPINE FEB 26, 2018 2055 views 01:33 mins

DIE REDSTER PARALYMPIC-STARS SIND BEREIT FÜR PYEONGCHANG

ALPINE FEB 26, 2018
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Alpine

FEB 26, 2018

Während die erfolgreichen alpinen und nordischen Olympia-Heroes aus dem Atomic-Team mit jeder Menge Edelmetall im Gepäck zurückgekehrt sind und der Weltcup weitergeht, läuft für die Stars im Redster Paralympic-Team der Countdown für Pyeongchang von 9. bis 18. März. Für fünf Atomic-AthletInnen geht es in Korea um Gold, Silber, Bronze: Claudia Lösch, Heike Eder, Thomas Grochar, Roman Rabl und Markus Gfatterhofer sind bereit, wie auch das neue Atomic-Trainingsvideo eindrucksvoll zeigt. Beim Videodreh trafen die Redster Paralympic-Racer übrigens auch auf ihren prominentesten Teamkollegen – auf den neuen Doppel-Olympiasieger Marcel Hirscher. Der sagt: „Mein Teamkolleginnen und -Kollegen sind schneidig gut drauf.“

Shiffrin, Goggia, Ledecka, Gallhuber, Hirscher: Medals are made in the APC! Das Atomic Pro Center in Altenmarkt ist die Kommandozentrale für Rennsport-Experience der erfolgreichsten Skimarke der Welt. Hier laufen alle Fäden zusammen, hier wird das Race-Material der Besten gebaut, getunt, gefittet. Auch für die besten Athletinnen und Athleten mit Behinderung, die jetzt bei den Paralympics in Pyeongchang ins Medaillen-Rennen gehen. Atomic-Experte Josef Oberauer hat sich in die Materie eingearbeitet und ist mit demselben Engagement dahinter, das das APC-Team auch bei Shiffrin, Hirscher & Co. hat. Gibt es beim Race-Tuning für die Paralympics-Starter Claudia Lösch, Heike Eder, Thomas Grochar, Roman Rabl und Markus Gfatterhofer gravierende Unterschiede verglichen mit den Alpin-Stars? Oberauer: „Es ist nicht zu vergleichen: Sie fahren alle das Damenmodell der neuesten Redster G9-Serie als Basis, mit dem Unterschied, dass die Athletinnen und Athleten im Monoski 3 bis 3,5 G Belastung auf das Material bringen.“ Und das, so der Tuning-Guru der Paralympics, hat weitreichende Konsequenzen: „Es braucht eigene Oberski und eine eigene Platte, damit das Material diesen extremen Belastungen standhält. Die Bindung ist vollkommen gesperrt und geht unter Garantie nicht auf, dafür braucht es eine eigene TÜV-Genehmigung“, erzählt Oberauer. Auch die Präparierung braucht viel Feingefühl und Präzision: „Wenn sie mit dem Monoski mal auf der Kante sind, dann sind sie drauf: Das heißt, das Kantentuning mit 0,2 – 0,4 hängend muss zu hundert Prozent passen.“

“Ich bewundere ihr Commitment und ihre Professionalität. Das ist nicht so, wie wir es gewohnt sind – aufstehen, anziehen, trainieren. Das ist jedes Mal echt ein riesiger Act. Und dann zu sehen, wie sie sich reinhauen, wie sie tüfteln und attackieren, wenn´s gilt – da geht mir jedes Mal das Herz auf. Unglaublich tolle Rennfahrerinnen und Rennfahrer.”

Josef Oberauer

Die Top-Stars – neben den genannten fünf Paralympics-Startern gehören noch Christoph Schneider und Andreas Kurz als Paralympic-Racer zur Redster-Unit – haben rund 10 Paar Ski pro Disziplin mit im Gepäck, macht für die Teilnehmer in den Monoski-Bewerben 20 Einzelski, die sie zur Verfügung haben. Medaillenchancen haben alle im Atomic-Team bei den Paralympics, aufgrund der Top-Platzierungen im Weltcup und bei der WM 2017. Claudia Lösch gewann zwei Mal Gold, zwei Mal Silber, ein Mal Bronze; Roman Rabl und Thomas Grochar reisen als Weltcupsieger in den technischen Disziplinen nach Korea. Der ehemalige Motocrosser und nunmehrige Monoski-GS-Spezialist Markus Gfatterhofer will nach WM-Bronze 2017 seine Medaillensammlung in Pyeongchang ebenfalls erweitern.

TRAINING MIT MARCEL HIRSCHER AUF DER REITERALM
Vor den Olympischen Spielen gab´s übrigens beim Videodreh für das Redster Paralympics-Team noch ein zufälliges Aufeinandertreffen mit einem prominenten Team-Kollegen: Doppel-Olympiasieger Marcel Hirscher fand, dass „alle schneidig gut drauf“ sind. Wenn das kein gutes Omen für die Paralympics ist.

#weareskiing