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Hanna Falk

Schweden

SHE ALWAYS CAME BACK: HANNAS SPRINT IN DIE GESCHICHTE

Die Schwedin Hanna Falk kennt Ups and Downs. Sie säumten ihre Karriere, wie Bäume eine Allee. Hanna ist hart im Nehmen. Vorübergehend verlor sie einen Teil ihrer Sehkraft, dann warf sie eine mysteriöse bakterielle Infektion weit zurück. Der Winter 2017/18 schien die Wende zum Guten zu bringen. Am 13. Jänner, beim Sprint in Dresden, schaffte Hanna den 3. Weltcupsieg ihrer Karriere – exakt 7 Jahre und 361 Tage nach dem zweiten. Länger musste noch keine Langläuferin von einem Sieg bis zum nächsten warten. Bei Olympia reichte es zwar im Sprint mit Platz 5 zu keiner Medaille, aber immerhin für ihre beste Saisonplatzierung in der klassischen Technik. Sie hätte sich ihre Chance in der Staffel verdient – und wurde von der Teamführung zwei Mal ausgebootet. Ein Tiefschlag, der ihr die Motivation raubte. Aber nur für ein paar Tage lang. Die Sprint-Prinzessin raffte sich auf und sprintete beim Finale in Falun in souveräner Manier zum vierten Weltcupsieg. Was wir daraus lernen? Erfolg ist, einmal öfter aufzustehen als hinzufallen.

Geburtstag 05.07.1989
Heimatort Falun
Disziplin Cross Country
Interessen Sport, Kochen, Familie und Freunde