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Niklas Köck

Österreich

THE FIRST CUT IS THE DEEPEST: NIKLAS´ ZÄHE HELDENREISE

Es hatte sich doch alles so gut und stimmig zueinander gefügt: Niklas Köck, ein aufstrebender Stern am Skihimmel, hatte sich mit toller Europacup-Performance einen Super G-Fixplatz im Weltcup gesichert, einen Personal Sponsor gefunden und sich im Dezember 2017 im selektiven Super-G auf der Saslong in Gröden mit Platz 11 bewiesen: Es ist für ihn nicht nur nicht mehr weit zur Weltspitze, er ist praktisch schon dort angekommen. Und jetzt kommt dieser Satz, der mit „Doch dann…“ anfängt. Doch dann: Ein stinknormaler Trainingslauf in Saalbach / Hinterglemm, schief aufgekommen nach einem Sprung, nichts Großes im Grunde, nicht einmal gestürzt war er – und trotzdem wusste er innerhalb eines Sekundenbruchteils: „Das war´s jetzt. Für länger.“ The first cut ist the deepest: Kreuzbandriss, Außen- und Innenmeniskusriss im Eimer, Knorpelverletzung – sein rechtes Knie ein Fall für Operateur Christian Hoser. Hier begann im Jänner die zähe Heldenreise für Redster-Hoffnung Niklas Köck. Und inzwischen hat er die wichtigsten Etappe hinter sich gebracht. Reha gut, alles gut – Krücken weg. Wandern ging relativ bald wieder und der Rest kommt auch. Auf Skiern und auf dem Tanzparkett, das er liebt. Niklas ist im Team der King of Kartentricks – schade, dass für ein schnelles Comeback noch keiner erfunden ist.

Geburtstag 01.02.1992
Heimatort St. Jakob in Haus
Disziplin Super-G, Giant Slalom
Interessen hiking, basketball