Race 08.09.2011

HIRSCHER PACKT AN

Voller Tatendrang. Marcel Hirscher (22) ist ein Teamspieler. Das beweist der von seinem im Februar erlittenen Kahnbeinbruch völlig genesene ATOMIC-Systemathlet (Ski-Bindung-Schuhe-Helm-Brille, alles Marke ATOMIC) fast jeden Tag in der Vorbereitung. Er, sein Vater Ferdinand, ATOMIC-Boots-Experte Andreas Dudek und ATOMIC-Servicemann-Legende Edi Unterberger feilen am optimalen Set-Up für den kommenden Winter.

„Die Verletzung hat mich einiges gelehrt“, sagt Marcel Hirscher und er klingt dabei für einen jungen, wilden Draufgänger, der sein Motorrad, Fallschirmspringen und „alles was schnell, gefährlich und verboten“ ist liebt, ziemlich nachdenklich. „Ich habe in der Zwangspause am eigenen Leib gespürt, wie wichtig mir Freunde und Familie sind. Es war nicht schön zum Nichtstun verurteilt zu sein. Mein Sport bedeutet mir extrem viel." Seit die Verletzung ausgeheilt ist, arbeitet der dreimalige Junioren-Weltmeiser, der seit seinem Weltcupdebüt (März 2007) 3 Weltcup-Siege holte, akribisch am Aufbau für seine vierte volle Weltcup-Saison.

HIRSCHER PACKT EIN: 400 KILO FÜR ERSTEN NEUSEELAND-TRIP


„Im August geht es für mich zum ersten Mal nach Neuseeland. Ich bin schon gespannt, welche Bedingungen mich dort erwarten“, grinst der Slalom-Olympia-Vierte von Vancouver. ATOMIC-Servicemann Edi Unterberger, der die roten Raketen von ATOMIC-All-Stars wie Hermann Maier, Stephan Eberharter, Markus Wasmeier und zuletzt Michael Walchhofer präparierte, nimmt 400 Kilo Gepäck (darunter 27 Paar Ski) für seinen Schützling Marcel Hirscher mit. Edi und Hirscher-Papa Ferdinand, der als Skilehrer seinem Marcel bereits im zarten Alter von 2 Jahren die ersten Latten anschnallte, tüfteln oft stundenlang gemeinsam in der ATOMIC-Werkstatt am optimalen Set-up für den Technik-Spezialisten. „Ferdl bringt gute Ideen ein, er widmet dem Video-Studium viel Zeit – das ist eine spannende und produktive Zusammenarbeit“, streut Service-Profi Unterberger dem Material-Freak Hirscher Blumen.