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Race 28.10.2013

WELTCUPOPENING: HIRSCHER, ZETTEL AM SIEGESPODEST

Atomic Weltcup Opening. Erfolgreicher Weltcupstart für Atomic in Sölden: So wie im Vorjahr belegte Kathrin Zettel im ersten Rennen der neuen Saison Platz 2, Weltcupsieger Marcel Hirscher wurde erneut Dritter. „Sölden ist“, sagt er, „wie früher Schularbeit: Du bereitest dich vor, weißt aber nicht, wo du wirklich stehst. Erst nach dem Rennen. Deshalb freue ich über diesen „Dreier“ auf der Ergebnisliste so sehr: Weil er zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

„DANKE!!!!“, schrie der Gesamtweltcupsieger und Doppelmeister in die begeisterte Zuschauermenge im Zielraum am Rettenbachferner. Ein Schrei der Erleichterung und der Freude. „Vor diesem Rennen baut sich so eine irre Spannung auf. So viel Zeit, so viel Schweiß, so viel Herzblut – trotzdem bleibt immer diese Ungewissheit. Wenn du dann abschwingst und weißt: Ok, ich bin am Podium, wir haben viel richtig gemacht, dann ist das ein befreiendes Gefühl “, schildert Marcel Hirscher. Der dritte Platz sei für ihn persönlich ein super Erfolg. Für seine Coaches und die gesamte Atomic-Crew gleichzeitig eine wichtige Bestätigung. „Dass wir die nächste Generation des Redster Doubledeck GS erfolgreich weiterentwickelt haben, hat man in Sölden klar gesehen.“ Nachsatz: „Nicht nur bei mir, sondern auch im Damen-Riesentorlauf.“

KATHRIN, TINA, MIKAELA: DREI UNTER DEN TOP 6
Kathrin Zettels zweiter Platz war die neueste Episode in ihrer ununterbrochenen Sölden-Erfolgsserie seit 2005 mit den Plätzen 4, 3, 1, 2, 7, 7, 2, 2: „Ein Podestplatz war mein Wunschziel. Meine Fahrt im zweiten Lauf war nicht nur für das Resultat wichtig, sondern überhaupt für mein Gefühl: Wenn du am Anfang einer Saison merkst, du hast ein Material, mit dem du auch am Limit sicher unterwegs bist, ist das total beruhigend. Das hat mir Sölden gezeigt.“

Und auch den Redster-Ladies Tina Weirather und Mikaela Shiffrin hat der Auftakt zum Olympiawinter in Sölden etwas Wesentliches gezeigt: Dass sie beide jetzt im Riesentorlauf zur absoluten Weltspitze gehören. Beide haben in Sölden mit ihrem besten RTL-Ergebnis der Karriere demonstriert, dass sie einen Riesensprung nach vorne gemacht haben. Wobei Slalomweltmeisterin und -Weltcupsiegerin Mikaela selbstkritisch anmerkt: „In Sölden ist mir noch nicht so gut gelungen, den Schwung vom Start bis ins Ziel gleichmäßig durchzuziehen. Ich denke, was ich dafür noch brauche, ist mehr Rennpraxis.“

Die geht für Damen und Herren Mitte November beim Start in die Slalomsaison in Levi (FIN) weiter – jeweils im roten Trikot der Besten: Die Atomic-Stars Mikaela Shiffrin und Marcel Hirscher, die beide das Double (WM-Gold und Weltcup-Kristallkugel) im Slalom geschafft haben.