27.09.2011

ELIAS AMBÜHL GEWINNT DEN FREESTYLE.CH

ATOMIC Fahrer Elias Ambühl legte einen perfekten Saisonstart hin, indem er vor einem begeisterten Heimpublikum seinen ersten Sieg beim freestyle.ch in Zürich feierte. Die beiden ATOMIC Kollegen des Schweizers, Jossi Wells und Andreas Håtveit, belegten die Ränge drei und vier.

Für die Freeski-Welt markiert das Freestyle.ch den Beginn der Wintersaison auf der nördlichen Hemisphäre und lockt jedes Jahr die größten Namen des Sports an. Die Zuschauermassen am Ufer des Zürichsees dürfen dabei als Erste bewundern, was die Top-Fahrer den Sommer über trainiert haben, und nach den Eindrücken des Wochenendes zu urteilen haben sie wirklich hart trainiert.

DOMINANZ IM HALBFINALE

Nach der großartigen Qualifikationsrunde am Samstag wartete man gespannt auf das Halbfinale am frühen Sonntagnachmittag. Die Fahrer hatten 45 Minuten Zeit um die Kampfrichter zu beeindrucken, wobei je ein technischer und ein Style-Trick in die Wertung kam. Alle drei ATOMIC Athleten waren im Halbfinale vertreten und schienen auf den Punkt topfit zu sein. Andreas Håtveit legte als erster vor und beeindruckte mit seinem neuen ,Funky Flip‘, eine Mischung aus Switch 180° und Barrel Role. Mit einem darauffolgenden Double Cork 1080° Mute to Octo Grab sicherte er sich früh seinen Platz im Finale der besten Vier. Sein ATOMIC Kollege Jossi Wells zeigte sich ebenfalls souverän, seine sicher gestandenen Switch Double Flatspin 1080° und Zero Spin reichten locker fürs Finale. Elias Ambühl zeigte dagegen im Halbfinale ein paar Anlaufschwierigkeiten, als er bei seinen ersten Double Cork 1440° Versuchen stürzte. Schließlich konnte er den Trick aber noch sauber landen und schaffte mit einem Switch 540° Japan-Nose als Style-Trick neben seinem Landsmann Kai Mahler den Cut. Somit standen drei ATOMIC Athleten im Finale der besten Vier.

FINALE AUF UNGLAUBLICHEM NIVEAU

Mit nur zwei Runs im Finale, von denen der bessere zählte, startete Elias Ambühl gleich mit seinem Double Cork 1440° High Mute. Und diesmal gelang der Trick auf Anhieb, was den Druck auf seine Konkurrenten legte. Diese hatten an der Vorlage tatsächlich zu knabbern und allesamt Probleme mit ihrem ersten Sprung. Im zweiten Durchgang wollte Elias Ambühl dann noch einen drauflegen, scheiterte jedoch mit einem Double Cork 1620° Versuch und musste daher noch etwas zittern. Jossi Wells stellte einen sauberen Switch Double Flatspin 1080° in den Schnee und setzte sich vorübergehend auf den zweiten Platz. Als dann auch Andreas Håtveit seinen Double Cork 1080° sicher landete, sah es schon nach einem reinen ATOMIC Podium aus, doch der junge Schweizer Kai Mahler nutzte im letzten Versuch seinen Heimvorteil und zeigte einen sehr stylischen Switch Double Misty 1260°. Die Judges spannten die Zuschauer endlos auf die Folter, doch dann stand das Endresultat fest. Ein ekstatischer Elias Ambühl stand ganz oben auf dem Podium, gefolgt von seinem Landsmann Kai Mahler als Zweitem und Jossi Wells auf Rang drei. Andreas Håtveit blieb Platz vier. Insgesamt jedoch ein Saisonstart, wie er für die ATOMIC Familie nicht besser hätte laufen können!