04.01.2013

Jänner-Rallye

München – Zagreb – Adelboden – Wengen – Kitzbühel – Moskau. „Nach meinem zweiten Platz beim wirklich geilen Parallel-Event im Münchner Olympiapark war der 2. Jänner mein letzter freier Tag - für mehrere Wochen“, sagt Marcel Hirscher. Mitten im Winter, schon in der Countdownphase zur Ski-WM hat er sensationell noch JEDES Technik-Rennen auf dem Podium beendet, zwei Mal gar als Sieger.

Nach Zagreb, wo am Dreikönigstag die nächste Sonderprüfung der Jänner Slalom-Rallye wartet, reist Marcel Hirscher als Vorjahrssieger: „Meine Snowqueen-Trophy, eine Glaskrone, war leider hin, beim Weltcupfinale in Schladming hat mit plötzlich jemand aus Zagreb eine neue in die Hand gedrückt, war lässig.“ Nur in Adelboden wird er im Jänner einmal einen Redster D2 Riesentorlauf anschnallen – ansonsten: „Verbringe ich den Jänner inklusive Parallelbewerb Moskau auf Slalomskiern“. Wenn er meine sagt, meint der Atomic-Komplettathlet: seine eigene Icon-Modellserie.

„Für´s Rennfahren bei der Ski-WM ist Rennfahren im Skiweltcup die beste Vorbereitung, die es gibt.“ Marcel Hirscher mag das alljährliche Slalom-Staccato im Jänner. „Du bist voll im Rhythmus und hast nicht viel Zeit, nachzudenken. Die Konzentration ist stets auf hohem Level.“ Die klassischen (auch schwierigsten) Hänge in Adelboden, Wengen und Kitzbühel seien genau sein Wetter, sagt der aktuell Führende im Slalomweltcup: „Wahrscheinlich harte Bedingungen, extrem enge Radien, perfekt für das Redster-Setup.“

Am legendären Ganslernhang wird er bei phänomenaler Stimmung sein 100. Weltcuprennen bestreiten. „Ich denke, das WM-Finale in Schladming im Vorjahr war schon ein ziemlich guter Vorgeschmack auf das, was heuer auf uns zukommt: rot-weiß-rote Woge der Begeisterung – und ich hoffe, ich liefere dafür allen Grund“, lacht Marcel Hirscher.