06.12.2011

MARCEL HIRSCHER - WIE EIN RAUBVOGEL

Zweiter nach dem ersten Durchgang, Laufbestzeit im zweiten, vierter Weltcupsieg, der erste für den Salzburger auf US-Schnee. „Die harte Arbeit hat sich ausgezahlt. Es war mein Ziel, nach der Verletzung dort anzufangen, wo ich aufgehört hatte“, sagte ATOMIC-Star Marcel Hirscher nach dem Rennen selbstbewusst.

Die Bedingungen in Beaver Creek extrem: -16 Grad am Start, -10 im Ziel, der Kurs, ein Wechsel aus engen und kurzen Radien, dazu an manchen Stellen superflach. Nicht die besten Voraussetzungen für Fliegengewicht Marcel Hirscher. Außer man hat einen Servicemann wie Edi Unterberger, der ATOMIC-Legenden wie Hermann Maier und Stephan Eberharter schnell machte, und die Multitasking-Fähigkeiten des ATOMIC-Setups. Unterberger: „Wir haben viel ausprobiert. Marcel war beim Testen fokussiert und motiviert. Unser Material hat die besten Voraussetzungen unter verschiedensten Bedingungen den Athleten optimal zu unterstützen. Das ist ein entscheidender Punkt für Bestzeiten.“

Die gesamte ATOMIC-D2-Race-Unit zeigte eine begeisternde Performance: Benjamin Raich, nach dem ersten Durchgang auf Platz 4, war mit Bestzeit unterwegs, fiel leider fünf Tore vor dem Ziel raus – ihm bleibt mit Rang 8 das Top-Resultat im Super-G. Philipp Schörghofer, in Sölden Dritter, hier trotz Fehlern Siebenter, Carlo Janka, trotz Rücken-Problemen auf Platz 8.

ATOMIC YOUNG GIRLS HABEN SPASS

Tina Weirather, die 22-jährige Liechtensteinerin, jubelte über ihr erstes Weltcup-Podest. Nach dem Sieg im stark besetzten FIS-Riesentorlauf in Vail, holte sie Platz 2 und 10 in den Abfahrten von Lake Louise, im Super-G Platz 12. Ebenfalls großen Spaß nach überwundener Verletzung hatte die 22-jährige US-Amerikanerin Alice McKennis. Sie wurde in der ersten Abfahrt von Lake Louise Achte – ihr bislang bestes Weltcup-Ergebnis!