21.12.2012

MIKAELA SHIFFRIN: SENSATIONELL IM STIL VON MARCEL

Mikaela Shiffrin. Erster Sieg für den Shootingstar im Atomic-Team in Åre. Dass Miki schon jetzt, mit 17, ihr erstes Weltcuprennen gewinnen würde, haben Ski-Insider vorausgesagt. Sensationell ist aber, wie sie im Stil von Marcel siegte: Volles Risiko und trotzdem sicher, dynamisch zwischen den Toren, hoher Grundspeed. Ein Vergleich mit Marcel Hirscher, postete sie auf Facebook, sei das schönste X-Mas-Geschenk, das man ihr machen könne. Jetzt feiert sie Weihnachten als Führende im Slalom-Weltcup.

Es ist gerade einmal erst ihr zweiter Winter im Weltcup. Dennoch: Für Skiexperten ist Mikaela Shiffrin trotz ihrer Jugend keine Sensationssiegerin. Spätestens seit ihren Top-Platzierungen in den Slaloms von Levi (3.) und Aspen (7.) in dieser Saison war Miki ein Geheimtipp für den obersten Podestplatz, eine große Skizukunft prophezeit die Fachwelt dem US-Girl schon seit ihren ersten FIS-Rennen. Extremer Groundspeed, Intuition für das Limit bei engen Radien, ihre Dynamik im Lauf – Athleten-Attribute, wie man sie von einem anderen kennt: von Marcel Hirscher.

MARCEL-VERGLEICH ALS WEIHNACHTSGESCHENK
Und so postete Mikaela, nachdem die US-Hymne erstmals in ihrer Karriere für sie erklungen war, ihre Freude über den Vergleich mit Marcel auf Facebook: „Wenn Leute sagen, ich bin heute gefahren wie Marcel, dann ist das ein schönes Weihnachtsgeschenk.“ Der Vergleich macht sie sicher: „Es hat total Spaß gemacht, hier zu fahren. Wenn Skifahren Spaß macht, kann sowas rauskommen“, meinte sie nach ihrem ersten Weltcupsieg.

MIKAELA, DIE TYPISCHE REDSTER-RACERIN
„Ich spüre, dass ich mit meinem Material extrem gut beschleunigen kann. Da spielt der Redster Boot eine große Rolle: Das Carbon-Heck gibt dir bei jedem Schwung einen extra Punch“, schwärmt Miki, der ihr erster Weltcupsieg in Åre nun auch das rote Trikot im Slalom-Weltcup zu Weihnacht bringt.

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