28.01.2012

ANDREAS HÅTVEIT HOLT BRONZE BEIM X-GAMES SLOPESTYLE!

Der begeisterte Andreas Håtveit belohnte sich am 26. Januar 2012 mit einer Bronzemedaille beim X-Games Slopestyle für seine Leistung. Nachdem er sich zuvor am selben Tag im bisher stärksten Starterfeld der X-Games durchgesetzt und über den vierten Platz qualifiziert hatte, legte der ATOMIC-Fahrer im Finale im amerikanischen Aspen im Bundesstaat Colorado unter Flutlicht noch einmal einen Zahn zu. So holte er sich einen der begehrten Plätze auf dem Siegerpodest.

Noch in der Woche zuvor hatten Andreas Håtveit bei der Dew Tour im amerikanischen Winterskiort Killington die vereisten Pisten zu schaffen gemacht. Als er dann nach Aspen kam, wollte er unbedingt eine Medaille. Sowohl für die Sportler als auch die Zuschauer sind die X-Games im Freeskiing-Terminkalender das Highlight des Jahres. Zum Wettkampf strömen die besten Actionsportler der Welt in den kleinen amerikanischen Skiort Aspen in Colorado. Der perfekte Rahmen für den ATOMIC-Sportler, um der ganzen Welt seine beeindruckenden Skills zu präsentieren.

EIN BERG VON HINDERNISSEN

Der Slopestyle-Parcours bei den diesjährigen X-Games wies einen vertikalen Höhenunterschied von insgesamt 85 Metern auf und war knapp 500 Meter lang. Teil der Strecke waren zwei Hindernisse und vier große Sprünge. Im Starterfeld war alles vertreten, was in der Freeskiing-Szene Rang und Namen hat. Praktisch alle Fahrer hatten eine Chance, auf einem der ersten drei Plätze zu landen. Alle Voraussetzungen für einen packenden Wettbewerb waren gegeben. Zwischen dem ATOMIC-Fahrer Andreas Håtveit und einem der begehrten Plätze auf dem Podest lag also ein ganzer Berg von Hindernissen. Mit seinen Trainingsleistungen gab sich der stets gut gelaunte Norweger nie ganz zufrieden. Er versuchte, sich von Lauf zu Lauf zu steigern. Diese professionelle Einstellung zahlte sich aus: Andreas qualifizierte sich mit einem astreinen Lauf, bei dem er Platz vier erreichte.

FLUTLICHT-SHOW

Im strahlenden Flutlicht und bei schwerem Schneefall zog Andreas in den Finals in Aspen alle Register. Doch auch die anderen Fahrer waren in guter Form, als sie diverse Double Flips und Corks in ihre Läufe einstreuten. Nach einem relativ sicheren und dennoch phänomenalen Lauf entschloss sich Andreas dazu, bei seinem zweiten Lauf die Latte ein wenig höher zu legen. So bot er beispielsweise einen Blind 360 Switch Up auf der Flat Down Box, einen Switch Right Side 1080 Tail Grab, einen Switch Left Side 1260 Mute, einen Left Side Double Cork 1080 Octo Grab sowie einen Right Side Double Cork 1260. Jip, das sind 13 volle Umdrehungen in verschiedenen Richtungen bei vier Sprüngen. Noch mehr Technik ist fast nicht drin. Der Lauf bescherte dem ATOMIC-Fahrer eine Wertung von 92,00 Punkten, womit er sich die dritte X-Games-Bronzemedaille in drei aufeinanderfolgenden Jahren sicherte. Der über beide Ohren grinsende Andreas meinte nach dem Wettbewerb: „Es ist einfach gut gelaufen. Beim ersten Durchgang gab's zwei Patzer, beim zweiten nur noch einen, und beim letzten lief es wie am Schnürchen. Ich fuhr so gut wie noch nie.“ Andreas wird versuchen, diese gute Form bis zum nächsten Big Air-Wettkampf beizubehalten. Herzlichen Glückwunsch, Andreas!

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